Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Erst, wenn wir des Lebens Ernst erfahren haben, erwachen wir zum bewussten Verständnis seiner Freuden.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Auf dass dein Leben sich heiter gestalte – nimm es ernst.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Das Leben lehrt uns lernen.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Es ist möglich, dass zwei Menschen ein ganzes Leben nebeneinander zubringen, ohne sich auch nur einmal in Wahrheit zu berühren.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Sterben lehren ist viel, leben lehren ist mehr.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Am Morgen Ein neuer Schritt zum Ziele! Herz, fange mutig an. Du hast so viele, – viele Ja schon getan. Frischauf, und schaffe wieder! Gib deinem Leid nicht Raum. Bald neigt die Nacht sich nieder Mit Rast und Traum, Mit lösendem Vergessen Von Erdenkampf und -leid, – Mit seligem Ermessen Der Ewigkeit.

Dix, Zu Freude und Trost, 1910

Jede Anstrengung unter Zwang erfordert ein Opfer an Lebensenergie.

Tesla, My Inventions I − My Early Life, 1919. Übers. Internet

Das Lied eines Lebens Es ist in kleines alltägliches Lied, Und doch das Lied eines Lebens: Der Frühling kam − und der Frühling schied, Ihn klagte ein Herz vergebens. Es weinte ihm nach, dem entschwundenen Mai, Es hat sich blutend verschlossen − Der Sommer, der freundliche, eilte vorbei, Vorüber ungenossen. Nun ward es Herbst! Die Rosen verblüht, − Sie blühten, verblühten vergebens −− Es ist ein kleines alltägliches Lied, Und doch das Lied eines Lebens.

Dix, Aus jungem Herzen, 1898

Über den Gräbern finden wir die Poesie des Lebens.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Das Leben gleicht einem dunkeln Kerker, in dem sich die Gefangenen um die besten Plätze streiten, und keiner weiß, weil es dunkel ist, welches die besten Plätze sind.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Wir leben auf Erden, um uns die Eigenschaften anzueignen, die wir haben müssen, um auf Erden und im Himmel glücklich zu sein.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Der interessanteste Moment im Leben ist der Übergang von einer Welt in die andere.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Jedes Wesen ist von Gottes Gnaden.

Schleich, Aus dem Nachlass, 1927 (EA: 1923)

Jedes Menschen Leben enthält einen Roman.

Schleich, Aus dem Nachlass, 1927 (EA: 1923)

Menschenlauf Dem Leben reist man steil entgegen − Und weiß es nicht. Man streift das Glück auf vielen Wegen − Und weiß es nicht. Man wird zum letzten Schlaf sich legen − Und weiß es nicht.

Schleich, Aus dem Nachlass, 1927 (EA: 1923)

Während wir leben, häufen sich in unserer Seele Lebensreste an, die von Zeit zu Zeit durch einen Sturm hinausgefegt werden müssen.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Das Leben ist das allmähliche Erwachen eines Gefangenen, der von der Freiheit träumte.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Das Leben ist wie eine Zigarre; wenn sie mit Verstand und Geschmack verbrannt wird, schmeckt auch der letzte Rest noch gut; wenn sie unsinnig verpafft wird, brennt sie schief, und das Ende stinkt.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Das Maulwurfsauge der Durchschnittsmenschen kennt die Farben des Lebens nicht und verträgt sie nicht.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Alles Leben ist ein Weg zur Ruhe. Das tröste dich.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Folg deinem innern Sinn, und nach einem Leben voll Zweifel wird dir's doch zur Gewissheit: Hinter dem, was wir schauen und erleben, webt in heiligem Geheimnis eine unbekannte Welt.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914