Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Das Leben Leben, bitter und süß: Lieben ein Teilchen, Hassen ein Weilchen − doch, sei gegrüßt!

Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Erstes Buch: Ja. Gedichte (1929)

Wir wurden nicht alle am selben Tag geboren.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Es liegt ein allgemeiner Irrtum darin, dass die Menschen Erlebtes für Gelebtes halten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist zuweilen schwer, die Zahl zu finden, in welcher die Brüche des Lebens ohne Rest aufgehen.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist ein Fehler zu denken, das Leben schulde uns etwas.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Wir studieren das Leben an jenen, die wir lieben.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es gibt kein Leben, das nur aus Siegen besteht.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Die Kunst des Lebens besteht hauptsächlich daraus, Niederlagen zu überwinden und auszunützen und sich niemals als besiegt zu geben.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Erlebte Romane liest man nicht gerne zweimal.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Im Leben findet man viel mehr Kitsch als in der Kunst.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Ihr bangt vor der großen Stille? Allein in ihr ist nur der, dem ich nichts zu sagen weiß.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Wenn ihr doch lerntet, dass Leben nichts heißt, als den Kranz runden und zu seinem Ursprung zurückkehren!

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Wer grübelt, was das Leben sei, der hat es nie gekannt.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Besser einäugig leben, als zweiäugig sterben.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Besser einsam durch den Sommer, als zu zweien durch die Winterkälte wandern.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Es gibt Naturen, und zwar nicht wenige, welche nur in den Verhältnissen leben können, in welchen sie sich – nicht wohlfühlen!

Conradi, Gedichte und Aphorismen. Moderne Dichtercharaktere, hg. von Wilhelm Arent, 1885

Früher sind die Menschen für eine große Wahrheit gestorben, jetzt leben sie von kleinen Lügen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Spärlich sind die glänzenden Steine wolkenloser Sommertage in den Jahresgürtel gefügt.

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)

Das ist das Leben. Überall Irrtum, allenthalben Fallstricke!

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)

Tragen heißt aufwärts schauen, wenn zu unsern Füßen noch alles im Dunkel liegt.

Steinmüller, Alltägliches im Licht, 1923

Auf dem stürmischen Höhenpfad der Erdenwanderung verliert der Mensch viel, ohne dafür anderes zu finden.

Steinmüller, Rhapsodien vom wahren Frieden, o.J. (um 1940)