Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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Manche Menschen haben soviel Angst vor dem Sterben, daß sie nie zu leben beginnen.
Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.
Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst und mühen sich vergebens: wer Geld sammelt und es nicht verzehrt und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet.
Das Leben ist ein Traum Wir sind nicht auf Erden, um zu leben. wir sind gekommen, um zu schlafen, nur um zu träumen. Unser Leib ist eine Blume, wie das Gras im Frühling ergrünt. so öffnen sich unsere Herzen und treiben Knospen, um zu blühen und dann zu verwelken. So lehrt der weise Tochihuitzin.
Hast in den Garten dieser Welt du einen Fuß gesetzt, dann sitze wie's die Rose tut, auch lächelnd nah am Dorn!
Was dich immer drückt, verzage nicht. Auch das Leiden adelt – klage nicht. Nur was wieder in den Staub dich zieht, das Gemeine nur vertrage nicht. Freude kann veredeln wie der Schmerz, drum des Lebens Lust entsage nicht. Vorwärts, unaufhaltsam rollt die Zeit, und ins Rad zu greifen wage nicht. Was du bist, das strebe ganz zu sein. und nach anderm Lohne frage nicht.
Denke dir einen Teppich aus Wasser. Und als die Stickerei dieses Teppichs die Geschichte des Menschen.
Menschen, die das Leben nicht verstehen, können nicht umhin, den Tod zu fürchten.
Die Reue, welche die Menschen über die schlechte Anwendung der bereits durchlebten Zeit empfinden, bringt sie nicht immer dahin, von dem ihnen noch vergönnten Theile des Lebens einen bessern Gebrauch zu machen.
Gewiß, wir machen viel zu viel vorarbeitenden Aufwand aufs Leben. Anstatt, daß wir gleich anfingen, uns in einem mäßigen Zustand behaglich zu finden, so gehen wir immer mehr ins Breite, um es uns immer unbequemer zu machen.
Eine schwere, weite Reise liegt vor den Jungen; darum hat Gott ihnen Reisekraft und Lust in's Herz gegeben, wohl ihnen, wenn sie munter sind und klug, Lust und Zeit wohl nützen und sorgfältig achten auf den Weg.
Diese Disposition der Menschen, zur unbegrenzten Begierde mehr zu haben, kommt zum Teile daher, daß sie nicht sowohl danach trachten,glückseligzu leben, als nur danach, zuleben. Und da diese Begierde zum Leben ins Unendliche geht, so verlangt sie auch eben so unbegrenzt die Vermehrung der Mittel zum Leben.
Das Dasein des Menschen dauert gewiß über das Grab hinaus und hängt natürlich zusammen in seinen verschiedenen Epochen und Perioden. Es kommt also darauf an, die Gegenwart zu ergreifen und zu benutzen, um der Zukunft würdiger zuzureifen.