Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Viele verfluchen nicht das Leben, sondernihrLeben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Sommerbild Ich sah des Sommers letzte Rose stehn, Sie war, als ob sie bluten könne, rot; Da sprach ich schauernd im Vorübergehn: So weit im Leben ist zu nah am Tod! Es regte sich kein Hauch am heißen Tag, Nur leise strich ein weißer Schmetterling; Doch ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag Bewegte, sie empfand es und verging.

Hebbel, F., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. Hier: entstanden 1844

Es erkennt der Mensch in dem Dasein der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.

Schubert, Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens, 1806

Casanovas Memoiren: wer noch im 88sten Jahre so schreiben konnte, der durfte so leben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1841

Aber alle kräftige[n] Menschen lieben das Leben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 3

Das Leben ist der Güter höchstes, und das schlimmste Übel ist der Tod.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 3

Ein Held ist, wer das Leben Großem opfert. Wer's für ein Nichts vergeudet ist ein Tor.

Grillparzer, Das goldene Vließ. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen (Der Gastfreund, Die Argonauten, Medea), 1819

Gescheit gedacht und dumm gehandelt, so bin ich mein’ Tage durchs Leben gewandelt.

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Heilige Mutter, hilf uns erwerben, Fromm zu leben und selig zu sterben!

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Leben, wohl dem, dem es spendet Freude, Kinder, täglich Brot, Doch das Beste, was es sendet, Ist das Wissen, daß es endet, Ist der Ausgang, ist der Tod.

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Man muß die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

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Das Leben hat mich gelehrt, daß alles auf die Menschen ankommt, nicht auf die sogenannten Verhältnisse. Die Menschen, in 99 Fällen von 100, machen diese. Auch wenn sie sich ungünstig gestalten, werden sie durch das, was wir in uns haben, doch schließlich besiegt.

Fontane, T., Briefe. An seinen Schwager, 29. August 1874

Ich möchte noch wirken und schaffen und tun und atmen eine Weile, denn um im Grabe auszuruhn, hat's nimmer Not noch Eile.

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Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das sogenannte große Glück davon abhängt, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder guten Zug hat. Liebe ist gut, aber sie läßt sich nach Minuten berechnen, alles andere hat lange Stunden.

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Mit der Lust zu leben nimmt auch die Lust zu arbeiten zu und der Mut, mehr zu unternehmen.

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Ich muß leben, aber ewig wird es ja wohl nicht mehr dauern.

Fontane, Effi Briest, 1896

Wer seinen eigenen Weg geht, begegnet immer Widerspruch; die Schablone gilt. Aber man muß es eben riskieren. Wer nicht wagt, gewinnt nicht.

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Man kann leben, ohne ein einziges Mal gefragt zu haben, was Leben ist und was Tod.

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Das Leben des Menschen ist der von Gott verordnete Fortbildungskurs – ein ganz anderer als der, der hier oder dort von der Obrigkeit angeordnet wird.

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Lebe dein Leben so, daß du dein Tagebuch nicht zu verstecken brauchst.

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