Leben Sprüche – erfahrung

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Man lebt nur gut allein.

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Nichts straft mehr Lügen im Leben wie das Leben.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ach furchtbar ist des Lebens Offenbarung, Zum Erdenpilger spricht es durch den Schmerz: »Reich wird und reicher die Erfahrung, Und arm und ärmer wird das Herz.«

Tiedge, C. A., Gedichte

Wir sind hier zu lernen, was Leben ist.

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Eine Lebensausbildung ist wichtiger als eine Berufsausbildung.

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Das Leben draußen ist ganz dasselbe geblieben, das Leben bleibt immer dasselbe, nur der Mensch ändert sich mit den Jahren, er wird um so besser, je mehr er durchgebraten wird.

Bahr, Kritik der Gegenwart. Tagebücher vom 16. November 1919 bis 14. Dezember 1920, Augsburg 1922

Man muss nicht nur die Bücher exzerpieren lernen, sondern das Leben selbst.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Das Leben kann sich nicht ausdehnen, vervielfältigen, bereichern, ohne sich zu ordnen.

Müller von Nitterdorf, Die Lehre vom Gegensatze, 1804

Ich bin mir selbst ein unbekanntes Land und jedes Jahr entdeck ich neue Stege. Bald wandr' ich hin durch meilenweiten Sand und bald durch blütenquellende Gehege. So oft mein Ziel im Dunkel mir entschwand, verriet ein neuer Stern mir neue Wege.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Wir lernen unser Leben durch seine Wirkungen kennen.

Merian (Hg.), Leuchte. 366 Gedanken und Gedichte deutscher Denker und Dichter, Gerhard Merian, um 1922

Jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts, und nur wer Helles und Dunkles, Krieg und Frieden, Aufstieg und Niedergang erfahren, nur der hat wahrhaft gelebt.

Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, entstanden im Exil 1939-41, Stockholm 1942 (posthum)

Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.

Hauptmann, Das gesammelte Werk [Ausgabe letzter Hand zum 80. Geburtstag des Dichters, 15. November 1942], Berlin 1943

Das Leben ist lang, wenn du es nur zu gebrauchen verstehst.

Seneca, Von der Kürze des Lebens (De Brevitate Vitae), um 49 n. Chr. 2. Kapitel, Übers. Internet Originaltext: Vita, si uti scias, longa est

Jedem kann zustoßen, was irgendeinem zustoßen kann.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 11. Kapitel. Übers. Internet Originaltext: Cuivis potest accidere quo cuiquam potest

Ob die Welt wächst oder vergeht, hängt von jedem einzelnen Menschen ab.

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Am Beispiel vieler lerne, welchen Taten du nacheifern und welche du vermeiden sollst, das andere Leben ist uns eine Lehrmeisterin.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 3.13. Übers. Internet Originaltext: Multorum disce exemplo, quae facta sequeris, quae fugias, vita est nobis aliena magistra

Das Leben ist ein Buch; – Willst Du was wissen, so such'! – Doch mit Vorsicht prüfe die Lettern, Denn es läßt sich nicht rückwärts blättern.

Albumblatt, 1881

Lehre und Leben müssen sich in die Hand arbeiten.

Hippel, Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber, 1794

Das Leben des Menschen ist eine ununterbrochene Pendelbewegung zwischen Selbstüberhebung und Selbstunterschätzung.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Wer zu erleben weiß, weiß zu leben.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Der Schwätzer befiehlt mit Tinte; der Kenner und Könner aber schreibt mit seinem Leben das Leben hin.

Seemann, Funken, 1940