Leben Sprüche – erfahrung
199 Sprüche gefunden
Das Leben ist ein immerwährendes Sich-aneignen.
Meine Lehre sagt: So leben, dass du wünschen musst, wieder zu leben ist die Aufgabe — du wirst es jedenfalls!
Du lebst nicht, kannst du nicht mit andern leben.
Aber auf der langen Strecke des Lebens liegt das wahrhaft Erlebte unregelmäßig und oft weit voneinander entfernt; es bildet kaum einen Weg und große Strecken sind leer. Und dennoch mag es geschehen, daß es den Weg bezeichnet, den ein Mensch gegangen ist.
Nicht so hast du zu leben, daß die Menschen von dir eine gewisse Meinung gewinnen, sondern so, daß du selbst gut von dir denkst. Die Furcht, andere könnten von dir schlechter Meinung sein, ist schon Ehrsüchtigkeit.
Du musst dir selbst leben können, ehe du für andere lebst.
Wer noch nicht seine eigene Existenz angezweifelt hat, wird nie etwas von ihr wissen.
Die ganze Welt war wie eine Auster für mich, aber ich benutzte die falsche Gabel.
Werallestief nehmen will, wird im Meer des Lebens bald auf Sand oder Klippen sitzen.
Das Leben des Menschen muß sich von Tag zu Tag zum Besseren wandeln.
Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren usw. zu leben, desto edler wird man.
Leben zu lernen ist der Endzweck aller Auferziehung; – auf verschiedene Art leben zu müssen ist das Schicksal der Menschheit und es in seiner Lage nicht zu können und nicht recht gelernt zu haben das größte Unglück aller Stände.
Es geschieht nicht alles wegen mir. Es tanzen keine Gestirne, es rauschen keine Bäume wegen mir. Ich muß mich selber ins Leben einfügen, selber den Weg suchen. Wie ich mich selber in das Leben vertiefe, so wird es sich mir weiten.
Je kühner das Leben, desto mehr ist es ‹Ich›.
Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.
Ich fürchte, das Leben ist dazu angethan, uns vieles ertragen zu lehren, was uns zuerst unmöglich erschien.
Das Leben muß eine unaufhörliche Erziehung sein, man muß alles lernen, vom Sprechen bis zum Sterben.
Auch allzulang gelebt zu haben, schadet.
Jeder Mensch baut sich durch seine Lebensweise seine Todesweise auf.
Das Leben ist nichts, als ein Weg, um etwas zu werden!
Bis zum zwanzigsten Jahre bleibt das Kind in der Studienanstalt, wo sich alles um die Arbeit, das Verdienst, die Befähigung handelt. Tritt dann der Zwanzigjährige in die Welt ein, ist alles anders: es ist gerade das Gegenteil.