Leben Sprüche – familie
31 Sprüche gefunden
Alle Menschen, gleich geboren, Sind ein adliges Geschlecht.
Um sein Blut aufs Spiel zu setzen, muß man welches haben.
Ich liebe dich, du sanftestes Gesetz, an dem wir reiften, da wir mit ihm rangen; du großes Heimweh, das wir nicht bezwangen, du Wald, aus dem wir nie hinausgegangen, du Lied, das wir mit jedem Schweigen sangen, du dunkles Netz, darin sich flüchtend die Gefühle fangen. Du hast dich so unendlich groß begonnen an jenem Tage, da du uns begannst, – und wir sind so gereift in deinen Sonnen, so breit geworden und so tief gepflanzt, daß du in Menschen, Engeln und Madonnen dich ruhend jetzt vollenden kannst. Laß deine Hand am Hang der Himmel ruhn und dulde stumm, was wir dir dunkel tun.
Ich bin das Gesicht der Familie; Fleisch vergeht, ich lebe weiter, hinterlasse Eigenschaften und Spuren durch alle Zeit für alle Zeit und gleite von Ort zu Ort über die Vergessenheit.
Die Abkunft. Rühme dich nicht des Stammes, von dessen Natur Du nicht mehr bist; was von dem glänzenden Feuer stammet, wird Asche genannt.
Das Leben wird ursprünglich als Wir erlebt, als Sippe, Horde etc. Der Einzelne fühlt sich kaum als Individuum.
Es gibt Lebensumstände, wo es einem beständig ist, als hätte man zu dünne Kleider an, als fahre einem der Wind über die Haut, als friere man. […] Und Häuser gibt es, wo es ist, als wäre da nie ein warmer Ofen, in denen die rechte, trauliche Behaglichkeit nie gesehen wird, keine fröhliche Freundlichkeit aufblüht weder Sommer noch Winter.
Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden.
Wir alle sind an das Schicksal gebunden: Die Kette der einen ist locker und golden, die der anderen kurz und verschmutzt – was aber tut das?
Niemand lebt nur sich selbst.