Leben Sprüche – kinder

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Das Leben entspricht dem goldenen Zeitalter, wenn deine Tochter zu alt ist, um einen Babysitter zu brauchen, und zu jung, um sich das Auto zu leihen.

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Eine flinke Zunge ist das einzige, von dem eine Mutter nicht möchte, dass ihre Tochter ihr dahingehend ähnelt.

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O! das Leben, Vater, Hat Reize, die wir nie gekannt.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt, Max

Der Knabe klagt, wenn ihm sein Spielzeug bricht, Der Jüngling klagt, bricht ihm die Lieb' die Treue, Es klagt der Mann, bricht ihm der Freund die Pflicht, Es klagt der Greis, bricht ihm das Herz die Reue. So ist das Menschenleben nur ein Klagen, Bis selbst es bricht und wird zur Ruh' getragen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Licht des Tages schauen ist das Süßeste Für Menschenkinder und die Unterwelt ein Nichts.

Euripides, Iphigenie in Aulis, nach 406 v. Chr

Die Symphonie des Lebens baut sich auf Motiven aus der Jugend auf.

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Man kommt, erblickt das Licht der Welt als williges Genie. Man geht benutzt, missbraucht, entstellt als billige Kopie.

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Die erste Hälfte unseres Lebens wird durch unsere Eltern ruiniert, die zweite Hälfte durch unsere Kinder.

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Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

Büchner, Dantons Tod, 1835

Das Leben des Menschen ist von einer bejammernswerten Kürze. Man rechnet es zwar vom ersten Eintritt in die Welt; aber ich für meinen Teil möchte es doch erst von da ab rechnen, wo die Vernunft hervortritt und man durch die Vernunft in Bewegung gesetzt wird, und das geschieht in der Regel nicht früher als mit zwanzig Jahren. Vorher ist man ein Kind und ein Kind ist kein Mann.

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Des Knaben Alter ist Idylle. Der Jüngling braust des Herzens Fülle in Oden aus und Dithyramben. Der Mann schwankt hin und in Jamben. Der Greis beklagt in Elegien der guten Zeiten schnelles Fliehen. Der Tod macht auf den ganzen Kram ein bittres Epigramm.

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Wer nie in der Jugend Gewitterdrang über jedes trennende Gitter sprang, wer nie in sünd'gem Verlangen gebebt hat und immer nur nach Erlaubtem gestrebt hat, dem schmücke das Wams mit Orden und Tressen, doch sag ihm, er habe zu leben vergessen.

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Ich bin nicht schlecht, ich bin nicht gut, Nicht dumm und nicht gescheute, Und wenn ich gestern vorwärts ging, So geh ich rückwärts heute.

Heine, H., Gedichte. Nachlese. Zeitgedichte. Der neue Alexander. Aus: Mein Lehrer, mein Aristoteles

Warum treibt sich das Volk so und schreit? Es will sich ernähren, Kinder zeugen und die nähren, so gut es vermag. Merke dir, Reisender, das, und tue zu Hause desgleichen! Weiter bringt es kein Mensch, stell' er sich, wie er auch will.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigramme. Venedig 1790

Das Ständchen Was wecken aus dem Schlummer mich Für süße Klänge doch? O Mutter, sieh! Wer mag es sein In später Stunde noch? "Ich höre michts, ich sehe nichts, O schlummre fort so lind! Man bringt dir keine Ständchen jetzt, Du armes, krankes Kind!" Es ist nicht irdische Musik, Was mich so freudig macht; Mich rufen Engel mit Gesang, O Mutter, gute Nacht!

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Definition der mittleren Jahre: Die stille, friedliche, schöne Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind und bevor man bei den ersten Enkelkindern helfen muß. Die mittleren Jahre dauern in der Regel drei bis fünf Monate.

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Das Leben zu verlängern ist die Kunst, unsere Jugend zu erhalten. Jugend ist Eindrucksfähigkeit, Wirkungskraft, Bereitschaft, Sprungbereitschaft.

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920. Das Leben – ein Erleben

Ich weinte, als ich geboren wurde, und jeder Tag zeigt mir: warum; denn: Kein Tag vergeht ohne irgendein Leid.

Düringsfeld (Hg.), Das Sprichwort als Kosmopolit, 3 Bde. (= Das Sprichwort als Philosoph, Das Sprichwort als Praktikus, Das Sprichwort als Humorist), 1863. Das Sprichwort als Philosoph

Wer sich nicht nach der Decke streckt, Dem bleiben die Füße unbedeckt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Nicht human sollen wir sein, sondern Kinder Gottes: nicht liberal, sondern frei: nicht konservativ, sondern deutsch: nicht gläubig, sondern fromm: nicht Christen, sondern evangelisch: das Göttliche in jedem von uns leibhaftig lebend und wir alle vereint zu einem sich ergänzenden Kreise: keiner wie der andere und keiner nicht wie der andere: täglich wachsend in neidloser Liebe, weil auf dem Wege aufwärts zu Gott wohl einer dem andern immer näher kommt, aber nie der eine den Weg eines anderen schneidet.

Lagarde, Über das Verhältnis des deutschen Staates zu Theologie, Kirche und Religion. Ein Versuch, Nicht-Theologen zu orientieren, 1873

Man nennt das irdische Leben die Vorschule des Himmels. Es ist merkwürdig, daß sie so gute Teufel zieht.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1846