Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Vergib mir. Ich tat, Was Gott allein zu tun geziemt: Nahm deine Hand für meine Hand, Dein Herz für meines. Mich verwirrte Die schöne Nacht, Der goldne Stern im Strauch Und dann: der namenlose Duft der Linde. Verzeih.
Darbende Minne verkümmert rasch, wächst selten wieder.
Wird Liebe zur Leidenschaft, so ist ihr bekanntlich nichts so peinlich, als für die lodernde Flamme nicht immer neue Nahrung zu haben.
Ein Lieb sich nimmer des andern ersättigt.
Mein Leben möcht' ich lassen Um ein Lächeln von dir, Und du – ich kann's nicht fassen – Versagst es mir. Ist's Schicksal, ist's dein Wille, Du siehst mich nicht; – Nun wein' ich stille, stille, Bis mir das Herz zerbricht.
Auch hierin, wie in allem, wo Liebe waltet, wird Geben und Nehmen eins.
Wirkliche Natürlichkeit und Vertrautheit gibt es nur in der leidenschaftlichen Liebe; denn bei jeder anderen bleibt die Möglichkeit eines erfolgreicheren Nebenbuhlers bestehen.
Sag' o sag' sind's Hallucinationen? Halt ich dich als Eheweib umspannt? Zieh'n der Arme Muskelcontractionen Dich als Gattin an die Thoraxwand? Ist dies Glück, dies wahrhaft grenzenlose, Frag' ich skeptisch, ist es wirklich mein? Keine Stickstoffoxydul-Narkose Wiegt mein Hirn in süße Träume ein? Könnt' ich dir, o Holde, demonstriren Dieses Maximum von Seligkeit! Willst du darauf hin mich auscultiren, Sieh', schon liegt das Stethoskop bereit. Und die Diagnose wird ergeben, Daß die einst akute Liebe jetzt Chronisch sich in allen Zellgeweben Meines Organismus festgesetzt.
Ich habe geliebt Ich habe getrunken der Sonne Allverzehrende Glut, Ich habe tief im Schatten Des Silbermondes geruht. Auf jagenden Winden gezogen Bin ich über alle Welt, Hab' Sterne am Himmelsbogen Mir zu Gespielen gesellt. Und Elfen und Nixen sangen Mir Lieder so süß und fein, Und alle Wolken schwammen Im rosigen Zauberschein. Da fragten der Mond und die Sonne: Ob's wohl noch Schön'res gibt ? Ich jauchzte entgegen voll Wonne: Ich habe geliebt, geliebt!
Warum sollte die Liebe an Wert verlieren, wenn man bemerkt, daß sie geteilt ist?
Die romantischste Liebesgeschichte ist nicht die von Romeo und Julia, die zusammen starben; sondern die der Großeltern, die zusammen alt wurden.
An * * Da steht man nun in fremder Stadt allein mit dem, was man gefehlt und man getan, und den man liebt, der will nicht bei dir sein und wandelt eigenwillig eigne Bahn. Und einer Liebe wunderreicher Hort bleibt unerschöpft und ewig unerlebt; ich stehe einsam hier, du einsam dort, und sind im Tiefsten doch so ganz verwebt.
Mit der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen verhält es sich wie mit zwei Türen, die sich nur gleichzeitig öffnen und schließen lassen.
In der Liebe kann man von keiner Undankbarkeit sprechen; die erlebte Wonne entschädigt immer, und weit über die denkbar höchsten Opfer hinaus.
In der Liebe nur ist das Leben, ohne sie ist Tod und Vernichtung.
Die Träumereien der Liebe lassen sich nicht festhalten.
Wir wähnen uns geliebt, und sind über Nacht vergessen, und eine Laune ruft uns zurück.