Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

5474 Sprüche in dieser Kategorie

Vernünftig lieben wollen, heißt die Vernunft verlieren.

Boufflers, S., Gedichte. Aus: Le cœur

Nur tyrannische oder sklavische Seelen kennen Liebe ohne Achtung.

Kunad, Aphorismen, 1901

Die Lieb ist wie's Wetter Bald stürmisch, bald still; A Narr, der durch's Bitten Was ausrichten will.

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An Weibern ist alles Herz, sogar der Kopf.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Februar 1793

Das einzige Geschöpf, das einen Mann um seiner selbst willen mit vollkommener Uneigennützigkeit liebt, ist die Frau.

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Die Liebe ist der Herrscher der Jugend und der Tyrann des Alters.

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Liebe ist wie ein Fieber, das steigt und fällt, ohne daß unser Wille irgend etwas dazu tun könnte.

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Die Liebe ist blind, aber sie sieht von weitem.

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Liebe ist Freude, gebunden an die Vorstellung einer äußerlichen Ursache.

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Liebe und Geld sind gute Diener und schlechte Herren.

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Lieb ist ein solch gefährlich Gifft, Wen sie recht in das Hertz trifft, Daß sie brennt durch Mark und Bein Wie der Donner durch Stahl und Stein.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Aus Liebe frisst der Wolf das Schaf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Liebe schaut durch eine Brille, die aus Kupfer Gold macht, aus Armut Reichtum und aus Tränen Perlen.

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Komm doch in den Garten! Ich hätte gerne, daß meine Rosen dich sehen.

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Nur wer der Liebe heil'gen Schmerz genossen, Dem ward ein höhres Leben aufgeschlossen.

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Wer kann Liebenden ein Gesetz vorgeben? Liebe in sich ist ein bedeutenderes Gesetz.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 3. Buch. Prosaübersetzung des metrischen Originaltextes. Originaltext: Quis legem det amantibus?/Maior lex amor est sibi

Durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält uns die Natur für ein Leben voll Mühe schadlos.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Erläuterungen zu dem aphoristischen Aufsatz: Die Natur, 1783

Nur wenn das Herz erschlossen, Dann ist die Erde schön. Du standest so verdrossen Und wußtest nicht zu seh'n.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Kein Weg ist zu weit, wenn die Liebe treibt.

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Je größer die Liebe, desto weiter und mannigfaltiger diese ähnliche Welt.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Staatslehre

Die Liebe der meisten Männer ist nichts, als eine Huldigung, welche sie sich selbst bringen.

Gutzkow, Wally, die Zweiflerin, 1835