Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Gerade auf diesem Lebenswege, wo du alles fahren läßt, was doch sonst die Menschen reizt, Ehre, Reichtum, Wohlleben, gerade auf diesem Wege wirst du um so gewisser etwas anderes finden, das doch mehr wert ist als das alles – Liebe. Denn wo es sonst noch andere Genüsse gibt, da teilt sich das Herz, aber wo es nichts gibt als Liebe, da öffnet sich ihr das ganze Wesen, da umfaßt es ihr ganzes Glück, da werden alle ihre unendlichen Genüsse erschöpft.
Jeder Mensch wünscht sich im Frühling zu verlieben.
Eros, der Schenk Ich wähle mir den Liebesgott zum Schenken, Er füllt den Becher mir aus Zauberkrügen Und weiß das Herz in seliges Genügen, Den Sinn in süßen Taumel zu versenken. Auch lehrt er mich, zu holdem Angedenken Den Wein zu schlürfen in bedächt'gen Zügen, Zu zartem Gruße Reim in Reim zu fügen Und sanft der Musen weißes Roß zu lenken. Und wenn des Abends Schatten sich verbreiten Und müd' ich ruhe von des Tags Genusse, Erregt er sacht der Zither goldne Saiten. Da muß im Schlaf gleich Wimpeln auf dem Flusse Manch holdes Traumbild mir vorübergleiten, Bis mich der Morgen weckt mit ros'gem Kusse.
Die Liebe ist ein Gewitter, sie entlädt sich nicht in einem Blitze, aber nach und nach in mehreren ihrer elektrischen Materie, und wenn sie sich entladen hat, dann kommt der kühle Wind und der Himmel des Bewußtseins wird wieder klar, und blickt staunend dem befruchtenden Regen am Boden und den abziehenden Wolken am fernen Horizonte nach.
Aber ganz abscheulich ist's, auf dem Wege der Liebe Schlangen zu fürchten und Gift unter den Rosen der Lust, Wenn im schönsten Moment der hin sich gebenden Freude Deinem sinkenden Haupt lispelnde Sorge sich naht.
Wer kann Verliebte durch Gesetze halten? Ein stärkeres Gesetz, bei meinem Leben, Ist Lieb, als je von Menschen ward gegeben [...].
In der Liebe entzückt nur der Anfang. Ich wundere mich deshalb nicht, daß wir gerne so oft aufs neue anfangen. –
Liebe genießt: im Entbehren, im Wirken, im Leiden für Andere!
Alles kann die Liebe überdauern, nur nicht die Erreichung ihres Ziels.
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich. Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos. Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart. Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig. Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll. Klugheit ohne Liebe macht gerissen. Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch. Ordnung ohne Liebe macht kleinlich. Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch. Macht ohne Liebe macht grausam. Ehre ohne Liebe macht hochmütig. Besitz ohne Liebe macht geizig. Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Sternenlied Wir ziehen über Berg und Tal Und übers weite Meer; Wir ziehen über Menschenqual Und Menschenglück daher. Wir kennen, was in stiller Brust Sich vor der Welt verhüllt, Und was mit namenloser Lust Ein einsam Auge füllt. Und wenn der Schmerz die Seele quält, Wir geben ihr die Ruh', Und wenn die Lieb ihr Glück erzählt, So hören wir ihr zu. Wir schau'n auf manches kühle Grab, An dem ein Mensch sich härmt, Und schimmern in die Laub' hinab, In der die Liebe schwärmt.
Nur wenn du die Empfindung hast, Als ob dein Leben jetzt beginne, Dann ist dein liebend Herz erfaßt Von einer wahren, echten Minne.
Wahre Liebe fördert die Freiheit und wacht über sich selbst.
Liebe ist der einzige Weg, auf dem jeder zu einer gewissen Größe gelangen kann.
Wozu sind die Millionen Menschen auf dieser Erde, da so wenige nur einen finden, der sie liebt! – Ach, sie kömmt mir wüst und entvölkert vor, sie ist nur eine große Masse, voller stummen Leichen, die in und auf ihr sind. Sind sich alle die Armseligen selber genug? Haben sie kein Bedürfnis nach Liebe und Mitempfindung? Sie sterben alle, ohne gelebt zu haben, sie sind Leichen, die sich bewegen, und diese Fähigkeit an die Natur abgeben und sich hinlegen und verwesen.
Geben und nehmen kann uns das Glück, was wir hoffen und lieben: Aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das Glück.