Liebe Sprüche – freundschaft

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Wahrlich, ich hab' oft den Wunsch getan – und nachher ein Gemälde daraus gemacht –, ich möchte dabeistehen können bei allen Aussöhnungen in der Welt, weil uns keine Liebe so tief bewegt als die wiederkehrende.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Erster Band. Zweite Jobelperiode. 16. Zykel

Der Glaube bringt den Menschen zu Gott, die Liebe bringt ihn zu den Menschen.

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Wohlwollen und Liebe können nicht gehegt werden, ohne den Träger selbst zu veredeln, und sie tun dieses am glänzendsten, wenn sie dem gelten, was man einen Feind oder Widersacher nennt.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80. Erster Band. Fünftes Kapitel

Es ist schon so viel, wenn man nur einem Herzen unentbehrlich ist, daß es Vermessenheit wäre, an mehr als das zu glauben.

Keller, Therese. Ein Trauerspielfragment, 1851. Letzter Akt. Richard

Wenn du Menschen fischen willst, so mußt du dein Herz an die Angel stecken, dann beißen sie an!

Keller, Parabel (nachgelassene Erzählung)

Denn nicht durch Worte aber durch Handlungen zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, Anfang 1800

Furchtlos und treu ist der Wahlspruch der Liebe.

Geibel, Meister Andrea. Lustspiel in zwei Aufzügen, 1855. Zweiter Aufzug. 9. Auftritt, Malgherita

Alexander der Große, Cäsar und ich, wir haben große Reiche gegründet durch Gewalt, und nach unserem Tod haben wir keinen Freund. Christus hat sein Reich auf Liebe gegründet, und noch heutzutage würden Millionen Menschen freiwillig für ihn in den Tod gehen.

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Das wirklich Lebendige im Herzen ist die Liebe. Sie wird erfahrbar als Güte, als Freundschaft, als Zuneigung, als Toleranz und als Bereitschaft, zu vergeben; gleich, in welcher Form dieses lebendige Wasser aus dem Herzensgrund hervorströmt, es macht uns diese göttliche Quelle im Herzen sichtbar.

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Auch, wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden?

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 4,11)

Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Kolosser (#Kol 3,14)

Die Liebe läßt uns an Dinge glauben, denen wir sonst mit höchstem Mißtrauen begegnen würden.

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Wenn wir in den notwendigen Dingen die Einheit, in den nicht notwendigen die Freiheit, in beiden die Liebe bewahren würden, stünde es um unsere Angelegenheiten sicherlich zum besten.

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Ich hasse das Geschicke, Das uns von sammen zieht.

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Mit allem, sei es über oder unter dir, fern oder nah, sichtbar oder unsichtbar, soll dich schrankenlose Liebe verbinden, und gegen kein Wesen soll ein feindliches Gefühl oder der Wunsch zu töten in dir auftauchen.

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Die wahre Liebe ist voller Vertrauen.

Tencin, Memoiren des Comte de Comminge (Mémoires du Comte de Comminge), 1735

Er und ich zusammen in einem Raum, das sind zwei Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in einem Raum, das sind zwei andere Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in keinem Raum oder umgekehrt oder anders oder früher oder später – wir zwei sind nicht zu zählen.

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Wir kommen als Hälfte eines Ganzen zur Welt und suchen vom ersten Tag an nach der zweiten.

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Liebe [...] ist [...] ewig ein Schmerz, entweder ein süßer oder ein bitterer, immer eine Nacht, worin kein Stern aufgeht, ohne daß einer hinter meinem Rücken untertaucht – Freundschaft ist ein Tag, wo nichts untergeht als einmal die Sonne; und dann ists schwarz, und der Teufel erscheint.

Jean Paul, Flegeljahre, 4 Bde., 1804-1805. Viertes Bändchen. Nr. 63. Titan-Schörl

Wenn du mich gesehen hast, wie könntest du dich dann selbst betrachten? Und wenn du meiner gedenkst, wie könntest du dich deiner selbst entsinnen? Wenn du mich kennst und mich erblickt hast, wie könntest du dich des Unglücks erinnern? Wenn du mit mirr bist, wie könntest du mit dir selbst sein, und wenn du mein Gefährte bist, wie könntest du dein eigener Freund sein…?

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Wenn ich dich nicht hätte, wahrlich, ich könnte nicht leben. Zwei Herzen schlagen in mir – Deines und meines. Dein Blut ist mein Blut. Ich weiß, Du denkst meine Gedanken, Du liebst, was ich liebe, und Du hassest, was ich hasse…

Coster, Lettres à Elisa (1850-1858), 1894