Liebe Sprüche – hochzeit

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Ihr seufzt und singt und schmelzt und küsst Und jauchzet, ohne dass ihr's wisst, Dem Abgrund in der Nähe. Flieht Wiese, Bach und Sonnenschein, Schleicht, soll's euch wohl im Winter sein, Bald zu dem Herd der Ehe.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Zueignung

Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809, Aus Ottiliens Tagebuche

Spott vertreibt die Liebe nicht.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Die Liebe wider Willen

Du siehst, mit diesem Trank im Leibe, Bald Helenen in jedem Weibe.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Hexenküche, Mephistopheles leise zu Faust

Ohne dich, Liebste, was wären die Feste? Ohne dich, Süße, was wäre der Tanz? Wärst du mein Schatz nicht, so möcht' ich nicht tanzen, Bleibst du es immer, ist Leben ein Fest.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lieder. Aus Wechsellied zum Tanze

Die Liebe herrscht nicht, aber sie bildet, und das ist mehr.

Goethe, J. W., Erzählungen. Unterhaltungen deutscher Ausgewandeter, 1795. Das Märchen

Es ist doch nichts besser, als wenn man sich liebt und zusammen ist.

Goethe, J. W., Briefe. An Christiane Vulpius, 8. September 1792

Ich, der ich diese Kunst verstehe, Ich habe mir ein Kind gewählt, Daß uns zum Glück der schönsten Ehe Allein des Priesters Segen fehlt.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier: Der wahre Genuss

Das Schicksal sorgt für die Liebe, und um so gewisser, da Liebe genügsam ist.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 1. Buch, 16. Kap.

Kein Mißbilligen, kein Schelten Macht die Liebe tadelhaft.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Inschriften, Denk- und Sendeblätter

Die Lieb' hält Maß, die Lust hat nie genug; Die Lieb' ist Wahrheit ganz, die Lust ganz Lug.

Shakespeare, Venus und Adonia (Venus and Adonis), 1593

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben Himmlische Rosen ins irdische Leben, Flechten der Liebe beglückendes Band, Und in der Grazie züchtigem Schleier Nähren sie wachsam das ewige Feuer Schöner Gefühle mit heiliger Hand.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Würde der Frauen, 1795

Das größte Glück, das die Liebe zu geben vermag, liegt im ersten Händedruck der geliebten Frau.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Die Liebe will ein freies Opfer sein.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 5. Akt, 1. Szene, Walter Fürst

Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauren nur durch sie.

Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Phantasie an Laura, 1782

Das ist der Liebe heilger Götterstrahl, Der in die Seele schlägt und trifft und zündet, Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet, Da ist kein Widerstand und keine Wahl, Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet.

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Don Manuel

Hoffnungslose Liebe macht den Mann kläglich und die Frau beklagenswert.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 1877

Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben, wie Nonnen ihr Kloster.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 1876

Jeder ist der Liebe würdig, nur der nicht, der sich selbst für würdig hält.

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