Liebe Sprüche – hochzeit

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In der Liebe wirkt nichts so überzeugend wie eine kühne Dummheit.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Ich glaube an die Liebe, aber ich glaube nicht mehr an die Frau. Vielleicht schwebt mir ein zu hohes Ideal vor, wie allen, die tief in die Wirklichkeit eingedrungen sind.

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Was ist eine Geliebte? Eine Frau, bei der man alles vergißt, was man sonst auswendig weiß, das heißt alle Fehler ihres Geschlechts.

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Keine Liebe kann durch Treueschwur oder Bündnisse vor einer höheren Liebe gesichert werden.

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Herr und Herrin Ein Mann: Da du so schön bist, darf ich dich beschwören, errege nicht mein leicht erregtes Blut. Da du so schön bist, kann ich dir nicht wehren, daß deine Hand zu lang' in meiner ruht. Da du so schön bist, muß ich dich begehren, denn alle Schönheit ist mir freies Gut. Da du so schön bist, will ich dich zerstören, damit es nicht ein andrer tut… Das Weib: Da du so stark bist, darfst du mich begehren, doch meine Schönheit bleibt mein freies Gut. Da du so stark bist, kannst du mich zerstören, wenn dir die Tat nicht selbst zu wehe thut. Da du so stark bist, mußt du mir beschwören, daß du beschützen wirst mein schutzlos Blut. Da du so stark bist, will ich dir nicht wehren, daß deine Hand in meiner ruht…

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Wer ein Liebchen hat gefunden, Die es treu und redlich meint, Lohn' es ihr durch tausend Küsse, Mach' ihr all das Leben süß, Sei ihr Tröster, sei ihr Freund! Trallalera, trallalera! Doch sie treu sich zu erhalten, Schließ' er Liebchen sorglich ein; Denn die losen Dinger haschen Jeden Schmetterling und naschen Gar zu gern von fremden Wein. Trallalera, trallalera! Sonderlich beim Mondenscheine, Freunde, nehmt sie wohl in Acht! Oft lauscht da ein junges Herrchen, Klirrt und lockt das kleine Närrchen, Und dann, Treue, gute Nacht! Trallalera, trallalera!

Stephanie der Jüngere, Libretto (nach Christoph Friedrich Bretzner) zu "Die Entführung aus dem Serail", Singspiel in drei Akten, komponiert von Wolfgang Amadeus Mozart, uraufgeführt im Burgtheater in Wien am 6. Juli 1782. Erster Akt, zweiter Auftritt, Osmin

Im Augenblick der Liebe wird der Mensch nicht nur für sich, sondern auch für den anderen Menschen verantwortlich.

Janouch, Gespräche mit Kafka, 1951

So ist [...] die Liebe, als freie Aufnahme des Willens eines andern unter seine Maximen, ein unentbehrliches Ergänzungsstück der Unvollkommenheit der menschlichen Natur.

Kant, Das Ende aller Dinge, 1794

Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Mit Tönen tanzt unsre Liebe auf bunten Regenbögen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Dritter Teil, 1884. Der Genesende

Alle große Liebe will nicht Liebe: — die will mehr.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vierter und letzter Teil, 1885. Vom höheren Menschen

Die Tat allein beweist der Liebe Kraft.

Goethe, Die natürliche Tochter, 1803. 5. Akt, 9. Auftritt, Gerichtsrat zu Eugenie

Wenn ein Mann einer Frau verspricht, sie ewig zu lieben, dann setzt er voraus, daß sie immer liebenswert bleiben wird.

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Gefesselt Liebesglück und Liebesschmerz – Die Minute macht zum Sklaven, O des Gottes Pfeile trafen Mein gestählt gewappnet Herz. Trage Ketten, golden süß, Aber immer sind es Ketten, Goldne Ketten, süße Ketten, Aber Ketten sinds gewiß. In des Lebens Blütenzeit Tief verletzt und schwer gebunden, Und in Fesseln und in Wunden Dennoch diese Seligkeit?

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Die Liebe macht listig und erfinderisch.

Tieck, Der Hexensabbat. Novelle, 1831

Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, daß sie aneinanderdenkenwollen, so versprechen sie sich eigentlich, daß sieatmenwollen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Alle irdische Liebe ist nur der Durchgang zur himmlischen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1841

Ein Jüngling liebt ein Mädchen, Die hat einen andern erwählt; Der andre liebt eine andre, Und hat sich mit dieser vermählt. Das Mädchen heiratet aus Ärger Den ersten besten Mann, Der ihr in den Weg gelaufen; Der Jüngling ist übel dran. Es ist eine alte Geschichte, Doch bleibt sie immer neu; Und wem sie just passieret, Dem bricht das Herz entzwei.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Lyrisches Intermezzo

Das eben ist der Liebe Zaubermacht, Daß sie veredelt, was ihr Hauch berührt, Der Sonne ähnlich, deren goldner Strahl Gewitterwolken selbst in Gold verwandelt.

Grillparzer, Sappho. Trauerspiel in fünf Aufzügen, 1819

Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit

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Eine liebende Frau fürchtet keine Hölle und ersehnt kein Paradies.

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