Liebe Sprüche – hochzeit
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Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.
Ich glaube nicht, daß zwei zusammenkommen auf der Welt, die sich nicht mehr oder minder ändern müssen, wenn sie glücklich bleiben wollen.
Wo viele Liebe sei, da sei viele Vergebung.
Die erste Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei.
Gezwungene Liebe und gemalte Wangen dauern nicht.
Liebe kommt der Bitte zuvor.
Liebeszorn ist neuer Liebeszunder.
Not macht erfinderisch – Liebe auch.
Wo Liebe fehlt, erblickt man alle Fehler.
Redet leise, wenn Ihr von Liebe redet.
Der Liebe und dem Feuer muss man beizeiten wehren.
Was sich liebt, das neckt sich.
Gold- und Silberschulden lassen sich abtragen im Leben, Liebesschulden nimmt man mit ins Grab.
Alte Liebe rostet nicht, sie trocknet aus.
Wenn zwei Liebende einig sind, bedeuten Schwierigkeiten kein Hindernis.
Die Liebe schlägt ein wie der Blitz, der Donner folgt manchmal erst nach Jahren.
Der Anfang und der Umriß unserer Verbindung war Schwärmerei, und das mußte er sein; aber Schwärmerei, und das mußte er sein; aber Schwärmerei, glaube mir’s, würde auch nothwendig ihr Grab sein. Jetzt muß ein ernsthafteres Nachdenken und eine langsame Prüfung ihr Consistenz und Zuverlässigkeit geben. Jedes unter uns muß dem Interesse des Ganzen einige kleine Leidenschaften abtreten, und eine herzliche Liebe für Jedes unter uns muß in uns allen die erste und die herrschende sein.
Die große Liebe erkennt man nicht an ihrer Stärke, sondern an ihrer Dauer.
Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.
Um mit einer Frau glücklich zu sein, muss man sehr viel Liebe zu ihr haben und es nicht erst versuchen, sie zu verstehen.
Annchen von Tharau Annchen von Tharau ist, die mir gefällt, Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld. Annchen von Tharau hat wieder ihr Herz Auf mich gerichtet in Lieb' und in Schmerz. Annchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut, Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut! Käm' alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir sind gesinnet bei einander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein Soll unsrer Liebe Verknotigung seyn. Annchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn, Mein Leben schließ' ich um deines herum. Recht als ein Palmenbaum über sich steigt, Je mehr ihn Hagel und Regen anficht; So wird die Lieb' in uns mächtig und groß Durch Kreuz, durch Leiden, durch allerlei Noth. Annchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut, Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut! Würdest du gleich einmal von mir getrennt, Lebtest, da wo man die Sonne kaum kennt; Ich will dir folgen durch Wälder, durch Meer, Durch Eis, durch Eisen, durch feindliches Heer. Was ich gebiete, wird von dir gethan, Was ich verbiete, das läßt du mir stahn. Was hat die Liebe doch für ein Bestand, Wo nicht Ein Herz ist, Ein Mund, Eine Hand? Wo man sich peiniget, zanket und schlägt, Und gleich den Hunden und katzen beträgt? Annchen von Tharau, das woll'n wir nicht thun; Du bist mein Täubchen, mein Schäfchen, mein Huhn. Was ich begehre, ist lieb dir und gut; Ich laß den Rock dir, du läßt mir den Hut! Dies ist uns Annchen die süsseste Ruh, Ein Leib und Seele wird aus Ich und Du. Dies macht das Leben zum himmlischen Reich, Durch Zanken wird es der Hölle gleich. (übertragen von Johann Gottfried Herder)