Liebe Sprüche – hochzeit

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Wenn man keinen zweiten nimmt, behält man lange den ersten Liebhaber.

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Ein Liebender sieht die Fehler der Geliebten erst, wenn das Verrücktsein vorüber ist.

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Ich bin mit meiner Liebe Vor Gott gestanden, Ich stellte diese Triebe Zu seinen Handen. Ich bin von diesen Trieben Nun unbetreten: Ich kann dich, Liebster, lieben Zugleich und beten.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Liebesgrundsatz Ein wenig Lieb' ist karg und leer, Ein wenig Lieb' ist keine; Viel Lieb' ist eben auch nicht mehr; Lieb' ist die völlig Eine, Lieb' ist nicht wenig und nicht viel, Deine Lieb' ist ohne Maß und Ziel.

Schütze, Gedichte

Die Liebe hat tausend Augen und ist blind.

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Am Tag ist die Eule blind, bei Nacht die Krähe. Wen aber die Liebe blendet, der ist blind bei Tag und Nacht.

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Wer auf Liebespfaden wandelt, für den sind zwei Meilen nicht länger als eine.

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Bildchen Auf dieser Welt hab ich keine Freud, Ich hab einen Schatz und der ist weit, Er ist so weit, er ist nicht hier, Ach wenn ich bei mein Schätzgen wär! Ich kann nicht sitzen und kann nicht stehn, Ich muß zu meinem Schätzgen gehn; Zu meinem Schatz, da muß ich gehn, Und sollt ich vor dem Fenster stehn. Wer ist denn draußen, wer klopfet an? Der mich so leis aufwecken kann; Es ist der Herzallerliebster dein, Steh auf, steh auf und laß mich rein! Ich steh nicht auf, laß dich nicht rein, Bis meine Eltern zu Bette seyn; Wenn meine Eltern zu Bette seyn, So steh ich auf und laß dich rein. Was soll ich hier nun länger stehn, Ich seh die Morgenröth aufgehn; Die Morgenröth, zwey helle Stern, Bey meinem Schatz, da wär ich gern. Da stand sie auf und ließ ihn ein, Sie heißt ihn auch willkommen seyn; Sie reicht ihm die schneeweiße Hand, Da fängt sie auch zu weinen an. Wein nicht, wein nicht mein Engelein! Aufs Jahr sollst du mein eigen seyn; Mein eigen sollst du werden gewiß, Sonst keine es auf Erden ist. Ich zieh in Krieg auf grüne Haid, Grüne Haid die liegt von hier so weit, Allwo die schönen Trompeten blasen; Da ist mein Haus von grünem Rasen. Ein Bildchen laß ich mahlen mir, Auf meinem Herzen trag ichs hier; Darauf sollst du gemahlet seyn, Daß ich niemals vergesse dein.

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Geprüft wird die Liebe durch den Wettstreit mit dem eigenen Vorteil.

al-Ghazâlî, Das Elixier der Glückseligkeit (Kīmiyāʾ as-saʿada)

So oft der Mond mag scheinen, Gedenk ich dein allein; Mein Herz ist klar und rein, Gott wolle uns vereinen.

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Wer einen anderen liebt, trachtet ihm nützlich zu sein.

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Unser Leben blühte reicher, säten wir mehr Liebe aus.

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Lieben kannst du, du kannst lieben; Doch verliebe dich nur nicht.

Lessing, G. E., Gedichte. Lieder. Aus: Das aufgehobene Gebot, Lysias

Es eifre jeder seiner unbestochnen Von Vorurteilen freien Liebe nach!

Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 3. Akt, 7. Auftritt, Nathan. Originaltext

Die eheliche Liebe selber erhält sich unter der Schneedecke der ehelichen Zänke ganz warm.

Jean Paul, Der Komet oder Nikolaus Marggraf. Eine komische Geschichte, 1820-22 (blieb wegen schwerer Schicksalsschläge nur Fragment). Zwölftes Kapitel

Der Mantel der Liebe bedecket alle Fehler.

Jean Paul, Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel, kurz Siebenkäs, 3 Bde., 1796/97. Viertes Bändchen. Intelligenzblatt der Blumenstücke

Jede Liebe glaubt an eine doppelte Unsterblichkeit, an die eigne und an die fremde. Wenn sie fürchten kann, jemals aufzuhören, so hat sie schon aufgehört. Es ist für unser Herz einerlei, ob der Geliebte verschwindet oder nur seine Liebe.

Jean Paul, D. Katzenbergers Badereise; nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen, 2 Bde., 1809. III. Die Vernichtung: Eine Vision

Solang' ein Weib liebt, liebt es in einem fort – ein Mann hat dazwischen zu tun.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Dritter Band, 15. Jobelperiode, 68. Zykel. Der Mann und das Weib

Dein Leben sei der verlängerte Mai, deine Ehe die verlängerte Liebe [...].

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Erstes Bändchen. VII. Hochzeit-Gedicht für eine Freundin, 1792

Die Liebe ist das Leben des Weibes, aber eine Episode im Leben des Mannes.

Fried (Hg.), Lexikon deutscher Citate, hg. von Alfred Hermann Fried, Leipzig 1888

Die Liebe hat eine göttliche Kraft, wenn sie wahrhaft ist und das Kreuz nicht scheut.

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