Liebe Sprüche – hoffnung

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Fehlst [Scheiterst] du, laß dich's nicht betrüben: Denn der Mangel führt zum Lieben; Kannst dich nicht vom Fehl befrein, Wirst du andern gern verzeihn.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827, Zahme Xenien, Kap.3

Nirgends kann ich sie vergessen; Und doch kann ich ruhig essen, Heiter ist mein Geist und frei.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe

Hoffnungslose Liebe macht den Mann kläglich und die Frau beklagenswert.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Segelfahrt Nun sänftigt sich die Seele wieder und atmet mit dem blauen Tag, und durch die auferstandnen Glieder pocht frischen Bluts erstarkter Schlag. Wir sitzen plaudernd Seit an Seite und fühlen unser Herz vereint; gewaltig strebt das Boot ins Weite, und wir, wir ahnen, was es meint.

Morgenstern, C., Gedichte

Es ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1897

Tränen des Danks, nimm sie, Ewiger! [...] Nur die Kraft, nur die Liebe – dann laß kommen, was da will!

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

In der Welt ist ein Gott begraben, der auferstehen will und allenthalben durchzubrechen sucht, in der Liebe, in jeder edlen Tat.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Ein Mensch mit gütigem, hoffendem Herzen fliegt, läuft und freut sich; er ist frei. Weil er geben kann, empfängt er; weil er hofft, liebt er.

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Ein einziger Blick, aus dem Liebe spricht, gibt der Seele Kraft und die Gewißheit, daß man nicht aus den Grenzen der Liebe gestoßen worden [ist].

Gotthelf, Leiden und Freuden eines Schulmeisters, 1838-39

Wo nichts Gutes ist, da lauert etwas Schlechtes. Leer ist kein Herz.

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"Der Glaube macht selig, die Liebe macht blind" – wieviel Blut und Tränen hat dieser Irrtum gekostet! Wir aber wollen endlich einsehen, daß die Liebe selig macht, der Glaube aber blind.

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Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, daß nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.

Cooke, A Life of General Robert E. Lee, 1871

Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.

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Hier ist das Wunder, das allen immer widerfährt, die wirklich lieben; je mehr sie geben, desto mehr besitzen sie von der kostbaren erhaltenden Liebe, die Blumen und Kindern Stärke verleiht und die allen Menschen helfen könnte, wenn sie sie ohne Zweifel hinnähmen.

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Welch Herz noch etwas liebt, das ist noch nicht verlassen.

Rückert, Gedichte. Wanderungen. Aus: Angereihte Perlen

Die Liebe sprach: In der Geliebten Blicke Mußt du den Himmel suchen, nicht die Erde, Daß sich die bess're Kraft daran erquicke, Und dir das Sternbild nicht zum Irrlicht werde. Die Liebe sprach: In der Geliebten Auge Mußt du das Licht dir suchen, nicht das Feuer, Daß dir's zur Lamp' in dunkler Klause tauge, Nicht dir verzehre deines Lebens Scheuer. Die Liebe sprach: In der Geliebten Wonne Mußt du die Flügel suchen, nicht die Fesseln, Daß sie dich aufwärts tragen zu der Sonne, Nicht niederziehn zu Rosen und zu Nesseln.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

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Wen der Himmel retten will, dem schenkt er Liebe.

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Wem der Himmel helfen will, dem hilft er durch die Liebe.

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Der Glaube ist Liebe. Und wo Liebe ist, da hat Gott sein Heiligtum.

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Mit der Laterne nicht, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude