Liebe Sprüche – romantisch

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Der schönste Augenblick einer Frau, der einzige, da sie jene Trunkenheit der Seele zu erwecken vermag, von der man immer spricht und die man so selten erfährt ist, da man ihrer Liebe sicher ist, aber nicht ihrer Gunst.

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

Hatem Nicht Gelegenheit macht Diebe, Sie ist selbst der größte Dieb; Denn sie stahl den Rest der Liebe, Die mir noch im Herzen blieb. Dir hat sie ihn übergeben, Meines Lebens Vollgewinn, Daß ich nun, verarmt, mein Leben Nur von dir gewärtig bin. Doch ich fühle schon Erbarmen Im Karfunkel deines Blicks Und erfreu in deinen Armen Mich erneuerten Geschicks.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, entst. 1814-1819, Erstdruck Cotta, Stuttgart u. Tübingen 1819. Buch Suleika

Ach, der Liebe Glück und Freuden hat kein Sterblicher gezählt!

Körner, Die Bergknappen (Romantische Oper)

Ohne Schmerz liebt kein Herz.

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Die wahre Liebe Auf einer alten Mauer saßen Zwei junge treue Turteltauben, Die, voll von innerlicher Liebe, Die Augen auf einander wandten, Und dann und wann die Flügel zuckten. Ein Sperling auf dem nächsten Dache Voll buhlerischer Brunst und Schalkheit, Hieß dieses Paars verliebte Ruhe, Frost, Schläfrigkeit und Unvermögen. Da sprach der Täuber, doch mit Sanftmut: Sprich nicht so schlimm von unsrer Liebe. Horch! deine junge Gattin seufzet. Sie heißt dich einen Ungetreuen. Sie, die du gestern erst geehlicht, Wird heute schon von dir verlassen! Du liebtest freilich stark und feurig: Wir lieben sittsam, aber ewig.

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Privat-Telegramm Unsere Kasse darf leer sein. Doch dein Herz darf nicht schwer sein. Jedes entschlüpfte harte Wort Von mir, – streichle du sofort! Und rate mir in gleichem Sinn!!! Jedes Schmollschweigen tobt ohne Sinn Hetzerisch durch die Brust. Ärger ist stets Verlust, Und Verzeihung ist immer Gewinn. Unsrer beider Herzen mögen schwer sein Durch gemeinsames Mißgeschick. Aber keine Stunde zwischen uns darf liebeleer sein. Denn ich liebe dich durch dünn und dick.

Ringelnatz, J., Gedichte. 103 Gedichte, 1933

Erinnerung Es wecket meine Liebe Die Lieder immer wieder! Es wecken meine Lieder Die Liebe immer wieder! Die Lippen, die da träumen Von deinen heißen Küssen, In Sang und Liedesweisen Von dir sie tönen müssen! Und wollen die Gedanken Der Liebe sich entschlagen, So kommen meine Lieder Zu mir mit Liebesklagen! So halten mich in Banden Die Beiden immer wieder! Es weckt das Lied die Liebe! Die Liebe weckt die Lieder!

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In der Liebe gilt es wie im Krieg: Wehe dem Verlierer.

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Man nehme der Liebe die Eigenliebe – es bleibt wenig übrig. Von Eitelkeit gereinigt, gleicht sie dem schwachen Rekonvaleszenten, der sich mühsam fortschleppt.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Es ist so gut und leicht gesagt, Ich liebe, liebe dich, Man hat so schnell sich eingeliebt, So ganz herzinniglich. Man fällt sich um den Hals und küßt, Bis man vor Liebe trunken ist; Und kann sein Glück nicht fassen, Und will sein Glück nicht lassen. Und wenn man einmal Abschied nimmt, Ist man zum Tod betrübt; Da fühlt man erst, da weiß man erst, Wie sehr man sich geliebt. Man küßt sich fort und bleibt allein, Man weint sich aus und schickt sich drein, Und träumet unterdessen, Und kann sich nicht vergessen. Und süß ist auch, wenn aus der Fern Die Grüße kommen, gehn – Was aber drum am schönsten bleibt, Das ist das Wiedersehn. Da wird man stumm vor Schreck und Freud, Und möcht in alle Ewigkeit Sich aneinander weiden, Und nun und nimmer scheiden.

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Ich versteckte meine Liebe Auf ein Blättchen dieses Buches, Daß des flüchtigen Besuches Dauerndes Gedenken bliebe. Tage gehen, Monde gehen, Jahre gar, Du wirst indessen Ganz des kleines Buchs vergessen, Kaum mit einem Blick es sehen. Aber einst in stillen Tagen Locken Dich die Goldschnittrände, Nimmst es wieder in die Hände, Seine Blätter umzuschlagen. Und dann wirst Du lächelnd lesen Das bekannte, neu entdeckte, Laut gesungne, fein versteckte Lied, wie gut ich Dir gewesen.

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Mehr als Liebster Liebster! nein, so sollst du künftig Nimmermehr geheißen sein; Nicht so schlicht wie mein Empfinden Ist das Wort und nicht so rein. Lieber – dieses sei dein Name! Im gesamten Weltrevier Bist ja du das einzig Liebe, Du das einzig Süße mir!

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Liebe schenkt sich, ist kein Lohnen.

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Ach! wozu sind wir geboren, wenn selbst die Liebe nichts vermag?

Donizetti, Die Tochter des Regiments (La fille du régiment), 1840

Besinnt Ihr Euch nicht mehr darauf, daß die Liebe, wie die Heilkunde, nichts anderes ist als die Kunst, der Natur nachzuhelfen?

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

An … Wie süß du meiner Seele bist, Ich weiß es nicht zu sagen! Was still in meinem Innern sprießt, Will nicht an's Licht sich wagen. Vom Lenze, der in meiner Brust Geweckt ein neues Leben, Vermag ich, wollend und bewußt, Den Schleier nicht zu heben. Es sei! Wozu versucht ich auch Ihn absichtsvoll zu lüften? Du merkst den warmen Frühlingshauch An seinen linden Düften. In meinen feuchten Augen siehst Du Licht des Morgens tagen – Wie süß du meiner Seele bist Brauch' ich dir nicht zu sagen!

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… denn ohne Unsinn keine Zärtlichkeit, und das ist, glaube ich, der Grund dafür, daß die Frauen uns in den Liebesbriefen so überlegen sind.

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Neues Testament. Das Evangelium nach Matthäus (#Mt 6,21)

Liebesnotsprüche I Wo im wirren Weltgebrause zwei versprengte Funken sprühn, die aus reiner Lust sich mühn, klar einander zu durchglühn: Liebe, da bist Du zuhause. II Der Drache Leidenschaft speit Lust um sich wie Feuer, stählt dich nicht Liebeskraft, frißt dich das Ungeheuer.

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Große Liebe ist untrennbar von tiefem Verstande; die Weite des Verstandes entspricht der Tiefe des Herzens.

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Nur die Vermehrung der Liebe unter den Menschen kann die bestehende gesellschaftliche Einrichtung verändern.

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