Liebe Sprüche – romantisch

4515 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe romantisch

Wir lieben nicht was uns liebt, sondern was uns reizt.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Und wenn wir Gegenliebe finden – das ist das Paradies auf Erden! Es ist auch noch ein Paradies, wenn wir keine Gegenliebe finden, denn ›lieben‹ heißt ja ›geben‹, nicht ›empfangen‹. Wenn ich dich liebe, was geht's dich an? ›Lieben‹ heißt: uneigennützig sich für immer hinzugeben!

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Gewiß lebt die Liebe auch noch nach dem Tode, und der Himmel wäre kaum ein halber Himmel, wenn die Rückerinnerung unter seinen Seligkeiten keinen Platz hätte.

Internet

Wie es hysterische Liebe gibt, so gibt es auch hysterischen Haß, und er hat alle Kennzeichen, die andern hysterischen Affekten eigen sind. ...

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Gabe Alles hinzugeben Ist der Liebe Brauch; Nimm denn hin mein Leben Und mein Sterben auch! Aller meiner Lieder Sanften Schmeichellaut, Die ein Eden wieder Sich aus Schutt erbaut. Alle Lichtgedanken, Die an Glück und Leid Kühn sich aufwärts ranken In die Ewigkeit. All mein stilles Sehnen, Innig dir vertraut, Das in sel'gen Tränen Auf dich niedertaut! Nimm, daß nichts dir fehle, Wenn die Stunde ruft, Meine ganze Seele Hin als Opferduft!

Internet

Liebe verbricht nichts [...], sondern nur der Haß – und Liebe vergilt nicht, sondern nur die Gerechtigkeit.

Stifter, Feldblumen, 1841. 17. Lilie

Liebe entsteht aus Abwesenheit.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Liebe mich, damit ich mich des Lebens freue.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 20. August 1786

Frühling ist Leben der Liebe, und Liebe Frühling des Lebens. Lebst du der Liebe, so lebt ewiger Frühling in dir!

Kuffner, Gedichte, 1817

Ewige Leuchte "Bist noch immer nicht verglommen, Trübe Leuchte, stirbst noch nicht? All dein Öl ist dir genommen, Und es dämmert noch dein Licht?" "Liebe strahlt, ein ew'ger Schimmer, Flamme, die stets wächst, nie ruht; Braucht kein Öl und brennt doch immer, Braucht nicht Nahrung ihrer Glut, Und doch löscht ihr Feuer nimmer."

Internet

Wie der, der von der Liebe verwundet ist, wieder gesund wird Jeder Mensch, der einmal von wahrer Liebe tief verwundet wird, der wird niemals mehr ganz gesund – [es sei denn,] er küßt noch einmal den Mund, von dem seine Seele wund wurde.

Internet

Denn in dem Augenblick, da Ihr glaubt, ein Loblied der Liebe zu singen, was tut Ihr denn tatsächlich anderes, als mir ihre furchtbaren Stürme zu zeigen.

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

Es gibt viele kleine Regeln, die man lernen muß, damit unser Leben Harmonie und Melodie erhält, aber der Grundton muß Liebe sein.

Internet

Sie sagte statt des leeren "Sie" Das traute "Du" mir aus Versehen – Und schon verheißt die Phantasie Erhörung meines Liebesflehen! Ich schau sie an glückseliglich, Nach jedem ihrer Blicke geizend; Ich spreche laut: "Wie sind Sie reizend!" Und denke still: "Wie lieb ich dich!"

Internet

Hüte dich, Mensch, daß sie dich nicht lieben wie ein schönes Tier, nicht aus Liebe, sondern aus Habsucht.

Internet

Ich frage dein Herz nicht, ob es schuldig ist. Ich weiß nur, ich liebe dich, was du auch bist.

Internet

Lieben heißt, sich mit der Wirklichkeit begnügen.

Internet

Lieb' und edles Herz sind eines nur.

Internet

Was ist die Liebe denn nur, wenn sie uns sogar dazu bringt, daß wir uns nach den Gefahren zurücksehnen, denen sie uns aussetzt; wenn man vor allem fürchten muß, sie selbst dann noch zu empfinden, wenn man sie nicht mehr einflößt.

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

Wenn man eine Frau liebt, so fragt man sich: Was will ich von ihr? Aber wieviel Vorsicht ist nötig, um nicht zu lügen?

Internet

Frauenliebe Frauenliebe ist die Quell' im Thale, Die, ob festes Eis sie noch umschließt, Bei dem ersten warmen Sonnenstrahle Wieder reicher wallend sich ergießt. Frauenlieb' ist gleich dem Rosenstrauche; Ob ihm Nord und Sturm die Blüten raubt, Bei dem ersten warmen Frühlingshauche Hebt aufs neu' erblühend er das Haupt. Frauenlieb' ist gleich dem Abendsterne, Scheint vergebens er auch tausendmal, Ruhig harrt er in der blauen Ferne, Bis ein liebend Aug' erkennt den Strahl.

Internet