Liebe Sprüche – romantisch

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Die wahre Liebe ist keiner Untreue fähig.

Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde, 1835

Leere Mein Herz ist leer, ich liebe dich nicht mehr. Erfülle mich! Ich rufe bitterlich nach dir. Im Traume zeig dich mir und neig dich zu mir her! Erfülle mich mit dir auf ewiglich! Ich trag's nicht mehr, – ich liebe dich zu sehr.

Morgenstern, C., Gedichte

Man sieht wunderliche Dinge, wenn das Blut in Wallung ist.

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Die großen Lieben tragen keine Brautkleider.

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Amor Du Beherrscher unsrer Sinne, o du kleiner Liebesgott, wer wird deiner Macht nicht inne? Und wen bringst du nicht in Not mit dem Pfeil, damit du oft uns verletzest unverhofft? Unter diesen aber allen muß am meisten sonderlich Venus dir zu Füßen fallen, die doch hat geboren dich, die dich hat ans Licht gebracht, hast du selbst verliebt gemacht.

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Ich trank die Liebe, Becher über Becher: Der Trank versiegte nie, noch ward ich satt.

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Das Opfer, das die Liebe bringt, Es ist das teuerste von allen; Doch wer sein Eigenstes bezwingt, Dem ist das schönste Los gefallen.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlass. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Ein Traum Ich sah dich vor der Himmelstür Im Traume einsam stehen. "Willst du denn mit den andern hier Nicht in den Himmel gehen?" "Der Herr schaut alle Herzen an", Tönt dirs vom Mund, dem blassen. "Und ich hab, du geliebter Mann, Mein Herz bei dir gelassen!"

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Wenn du schon nicht weißt, wie man liebt, lerne wenigstens, nicht zu verletzen.

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Besser wen nächtlich weckt Liebe mit Schmerz, Als wer zum Lager trägt lieblos das Herz.

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Liebe ohne Seele … ist ein Zeitvertreib, der früher oder später in Überdruß endet … aber die Seele im Blute der Liebe bindet über das Grab hinaus.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Es gibt eine Macht, die sogar der Migräne überlegen ist: 1. die klassische Nervosität 2. die romantische Nervosität

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Ja, ewiger Rausch der Liebe und Nüchternheit des Verstandes. Ihr stört einander nicht, die eine jauchzt Musik, die andre liest den Text…

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Die Liebe an den Tod: "Warum lieben mich alle Menschen und dich hassen sie?" Tod: "Du bist eine Lüge und ich bin die Wahrheit."

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Wonniglich ist's, die Geliebte verlangend im Arme zu halten, Wenn ihr klopfendes Herz Liebe zuerst dir gesteht. Wonniglicher das Pochen des Neulebendigen fühlen, Das in dem lieblichen Schoß immer sich nährend bewegt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigramme. Venedig 1790

Die Liebe ist nichts andres als das Selbstgefühl der Gattung innerhalb des Geschlechtsunterschieds.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. Erster Teil. Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion. 17. Kapitel: Der Unterschied des Christentums vom Heidentum

Es gibt ein untrügliches Maß an Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Wär ich ein Röslein tauig frisch… Wär ich ein Röslein tauig frisch. Ein Kind von sechzehn Jahren, Hätt eine knospenjunge Brust Noch nie von Leid erfahren! Wüßt noch mein heitres Leben nichts Von Erdenlist und Lüge, Daß mit dem ersten Perlenschaum Ich dirs entgegen trüge! Und doch – es wär so reich und voll, So tief nicht meine Liebe, Wenn ihren lichten Farbenschmelz Kein dunkler Grund umschriebe.

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Unergründlich Ich küßte sie auf die Stirne kaum Und war erschrocken fast, Wie sie, ein Kind, so fiebernd heiß Und zitternd mich umfaßt; Wie liebeschauernd mir am Hals Ihr schluchzender Atem quoll, Wie gleich einem Retter ihr Herz mir schlug, Sprachloser Entzückung voll. Da ahnt ich an dir, du kleines Herz, Das solche Flammen kennt Die ganze ungelöschte Glut, Die heimlich auf Erden brennt.

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Und wenn aus all den wilden Orgasmen der Liebe sich langsam ein Edelstein formt, in den alten, noch einmal geschmolzenen Felsen zweier Menschenherzen, zweier alter Felsen, den Herzen eines Mannes und einer Frau, das ist der Kristall des Friedens, das langsam hart gewordene Juwel des Vertrauens, der Saphir der Treue. Der Edelstein gemeinsamen Friedens, entsprungen dem Chaos der Liebe.

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Wenn ich manchmal in meinem Sinn ein Begegnen dem andern vergleiche: du bist immer die reichende Reiche wenn ich der dürftige Bettler bin. Wenn du mir leise entgegenlebst und, kaum lächelnd, mit einem Male deine Hand aus Gewändern hebst, deine schöne, schimmernde, schmale …: inmeinerHände hingehaltene Schale legst du sie leichtgelenk, wie ein Geschenk.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Aus dem Nachlass. Dir zur Feier, 1897/98