Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Pflicht zu verliebten Gesprächen In den lauten Nachtigallen Lockt und schlägt und jauchzt die Liebe; In der Lerche unterm Himmel Lobt und tiriliert die Liebe; In dem Enter auf dem Wasser Schwimmt und schnattert nichts als Liebe; In den Schwalben unterm Dache Zwitschert, baut und spricht die Liebe; In den Spatzen vor dem Fenster Lauscht und ruft und hüpft die Liebe; In dem Täuber, in der Taube Girrt und lockt und lacht die Liebe; In den Tönen meiner Laute Klingt und lobt und scherzt die Liebe; In dem Kind auf meinem Schoße Hüpft und scherzt und singt die Liebe: Alles Wild in freiem Felde, Alle Vögel unterm Himmel, Haben Stimmen zu der Liebe; Alles scherzt und spricht vom Lieben; Soll ich denn davon nicht sprechen?
Eine Königin liebt nicht edler, als eine Bettlerin, und eine Philosophin nicht edler, als eine dumme Bauersfrau.
Vergib mir. Ich tat, Was Gott allein zu tun geziemt: Nahm deine Hand für meine Hand, Dein Herz für meines. Mich verwirrte Die schöne Nacht, Der goldne Stern im Strauch Und dann: der namenlose Duft der Linde. Verzeih.
Wird Liebe zur Leidenschaft, so ist ihr bekanntlich nichts so peinlich, als für die lodernde Flamme nicht immer neue Nahrung zu haben.
Ein Lieb sich nimmer des andern ersättigt.
Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.
Mein Leben möcht' ich lassen Um ein Lächeln von dir, Und du – ich kann's nicht fassen – Versagst es mir. Ist's Schicksal, ist's dein Wille, Du siehst mich nicht; – Nun wein' ich stille, stille, Bis mir das Herz zerbricht.
Auch hierin, wie in allem, wo Liebe waltet, wird Geben und Nehmen eins.
Wirkliche Natürlichkeit und Vertrautheit gibt es nur in der leidenschaftlichen Liebe; denn bei jeder anderen bleibt die Möglichkeit eines erfolgreicheren Nebenbuhlers bestehen.
Sag' o sag' sind's Hallucinationen? Halt ich dich als Eheweib umspannt? Zieh'n der Arme Muskelcontractionen Dich als Gattin an die Thoraxwand? Ist dies Glück, dies wahrhaft grenzenlose, Frag' ich skeptisch, ist es wirklich mein? Keine Stickstoffoxydul-Narkose Wiegt mein Hirn in süße Träume ein? Könnt' ich dir, o Holde, demonstriren Dieses Maximum von Seligkeit! Willst du darauf hin mich auscultiren, Sieh', schon liegt das Stethoskop bereit. Und die Diagnose wird ergeben, Daß die einst akute Liebe jetzt Chronisch sich in allen Zellgeweben Meines Organismus festgesetzt.
Ich habe geliebt Ich habe getrunken der Sonne Allverzehrende Glut, Ich habe tief im Schatten Des Silbermondes geruht. Auf jagenden Winden gezogen Bin ich über alle Welt, Hab' Sterne am Himmelsbogen Mir zu Gespielen gesellt. Und Elfen und Nixen sangen Mir Lieder so süß und fein, Und alle Wolken schwammen Im rosigen Zauberschein. Da fragten der Mond und die Sonne: Ob's wohl noch Schön'res gibt ? Ich jauchzte entgegen voll Wonne: Ich habe geliebt, geliebt!
Warum sollte die Liebe an Wert verlieren, wenn man bemerkt, daß sie geteilt ist?
Die romantischste Liebesgeschichte ist nicht die von Romeo und Julia, die zusammen starben; sondern die der Großeltern, die zusammen alt wurden.
Mit der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen verhält es sich wie mit zwei Türen, die sich nur gleichzeitig öffnen und schließen lassen.
In der Liebe kann man von keiner Undankbarkeit sprechen; die erlebte Wonne entschädigt immer, und weit über die denkbar höchsten Opfer hinaus.
In der Liebe nur ist das Leben, ohne sie ist Tod und Vernichtung.
Die Träumereien der Liebe lassen sich nicht festhalten.
Wir wähnen uns geliebt, und sind über Nacht vergessen, und eine Laune ruft uns zurück.
Die Liebe findet bei der ersten Begegnung im Gesichtsausdruck des Mannes gerne etwas, das zugleich Achtung einflößt und Mitgefühl erregt.
Nachklang Lang' schwebt ein Duft noch um die Stelle, Wo einst ein Wohlgeruch geruht – Lang woget noch des Meeres Welle Wenn sich gelegt des Windes Wut. Noch fühl ich um die Lippen schweben Den Hauch von deiner Küsse Glut! Noch will sich nicht zufrieden geben – Was du so wild bewegt – mein Blut!
Sie sollen es nicht sehen… Sie sollen es nicht sehen, Wie ich das Bild betrachte, Das mir so viele Leiden, So viele Schmerzen brachte. Sie sollen es nicht sehen, Wenn glühendes Verlangen, Verrätherisch mir färbet, Die sonst so blassen Wangen. Sie sollen es nicht sehen, Wie ich des Nachts alleine, Sein Bild an's Herz gedrücket In meiner Kammer weine.