Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Mit reiner Liebe lieben, heißt in den Abstand einwilligen, heißt den Abstand verehren zwischen einem selbst und dem, was man liebt.
Die Liebe ist das Unsichtbare.
Nordische Kalypso Wo sie die Liebe vergibt und sich vergibt daß sie liebt wird sich die Göttin ergeben – darf ich mein Stück für sie leben. In ihr verschwiegenes Bereich warf mich die Welle herauf um zu erfüllen mein Los: Tod und Liebe sind gleich. Tod und Liebe sind groß. Tod und Liebe stehn auf. Liebe gebietet dem Tod.
Tanz Wenn du dein Köpfchen an mich legst, Dann hör' ich kaum die Geigen spielen. Ich seh nur dich und kann nur fühlen, Wie du mich ganz in Händen trägst. Und weiß nicht hin mit meiner Lust, Denn selig strömen jetzt zusammen Zwei Herzen und zwei goldne Flammen, Und heimlich drängt sich Brust an Brust…
Die Zeichen der Liebe Was sind der Liebe Zeichen? Erröten und erbleichen, Erjauchzen und erbangen, Kömmt sie von fern gegangen: Bei ihres Namens Klange Ein Glutstrahl in die Wange, Still mit geschloss'nen Augen An ihren Zügen saugen, Das Licht, den Lenz, das Leben, Kurz, was da köstlich eben Ihr alles wollen geben, Nichts achten ihresgleichen Und niemals von ihr weichen, – Das sind der Liebe Zeichen.
Meine Sünde Soll ich ergründen Meine Sünden, Ich fand sie kleine Bis auf eine: Ich hab' ein Weib viel, viel mehr gern als den Himmel und Gott den Herrn.
Es gibt noch eine größere Liebe als die nach dem Besitz des geliebten Gegenstandes sich sehnende: Die die geliebte Seele erlösen wollende. Und diese Liebe ist so göttlich schön, daß es nichts Schöneres auf Erden gibt.
O tiefe Liebe, die mich zu allem beseelt.
Ihr meßt jedem sein Maß Liebe zu: dem dreiviertel, dem zwei Viertel, dem ein Viertel, dem nichts. Davon verstehe ich nichts. Ich kann nicht messen und meine Seele ist immer da am eifrigsten, wo ich sehe, daß Eure sich spart und sperrt.
Liebe stirbt an Überdruß und Vergessen geleitet sie zu Grabe.
Es bedarf einer beträchtlichen Verdorbenheit oder Weite des Herzens, um alles lieben zu können.
Zwischen zwei Personen desselben Alters gibt es keinen andern Verführer als die Liebe.
Es goß mein volles Leben Sich selig vor dir aus, In Arme magst du's heben Und tragen in dein Haus. All Leid und alles Wissen Ihm abgeworfen sind, Es harret deiner Winke, Es ist nur wie ein Kind. Es will dich ganz umschlingen, Tauchen ins Auge dein Und trunken bei dir singen: "Wir werden Eines sein."
Wenn mir sonst nichts übrig bliebe, Alles mir die Welt geraubt, Und es bliebe mir die Liebe: Selig, wer an Liebe glaubt!
Ein Blick in deine Augen Ein Blick in deine Augen Ist wie ein Blick in's Meer hinaus: Die Tiefe ruht, darüber hin Geh'n Wellenschlag und Sturmgebraus. Ein Blick in deine Augen Ist wie ein Blick zum Himmelszelt: Das lächelt klar und still herab Auf die verworr'ne, trübe Welt. O Meer, in deiner Tiefe Laß mich versenken alles Leid! O Himmel, meiner Seele gib Den Abglanz deiner Heiterkeit!
Wenn der Mensch vor dem Meere und auf Gebirgen und vor Pyramiden und Ruinen und vor dem Unglücke steht und sich erhebt, so strecket er die Arme nach der großen Freundschaft aus. – Und wenn ihn die Tonkunst und der Mond und der Frühling und die Freudentränen sanft bewegen, so zergeht sein Herz, und er will die Liebe. – Und wer beide nie suchte, ist tausendmal ärmer, als wer beide verlor.
Um ein sanftes Herz zu rühren, Das noch nicht in Lieb' erwacht, – Mußt du zart die Flamme schüren, Bis sie langsam angefacht. Aber ist es dir gelungen, Dann halt' sorglich dich zurück; Denn das Herz will ungezwungen Schaffen sich sein eignes Glück. Prüfen muß es selbst das Glühen, Ob es ganz die Brust durchdrang; Liebe kann nur rein erblühen, Formt sie still sich ohne Zwang.
Es ist eine traurige Erkenntnis, die einem oft wird, daß man trotz viel und aller Liebe doch nicht das tut, was diese möchte und erstrebt, weil es häßliche, echt menschliche Widersprüche im Herzen gibt.
Gerne opferten wir unsere Liebe für des Geliebten Glück, aber das Herz duldet es nicht, es verlangt Gegenliebe.
Ich bin entrückt dem Leben der Welt – und träume dein.
„Das Bedürfnis, geliebt zu werden, ist verbreiteter, als das Bedürfnis, zu lieben.“