Liebe Sprüche – romantisch

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Leg deine Hand in meine und spüre mich, die aus den Steinen wuchsen, die wissen sich, denen ist Sehen gegeben wie andern der Duft; und ein hämmerndes Hören, so einer ruft, den die Stürme umpeitschen, der im wehrenden Blatt den letzten rieselnden Tropf verschüttet hat. Deine Hände und meine sindeineHand! Lass und Berg und Baum sein und Strom und Land und weite offene Meere für jede Fracht; und einer vom Heer der Sterne um Mitternacht.

Seemann, Funken, 1940

"Ich liebe", sagte das Leid und lächelte, "ich leide", sagte die Liebe und grüßte; da wurden sie Schwestern auf ewig.

Seemann, Funken, 1940

Wenn man das Harte zu lieben versucht, fängt es an, schön zu werden.

Seemann, Funken, 1940

Die Liebe ist die heftigste aller Leidenschaften, weil sie zugleich alle moralischen und physischen Gefühle des Menschen in Anspruch nimmt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Liebe ist Heimat-Suchen. Liebe ist Heimat-Geben.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Wo Liebe – da Ewigkeitsglaube.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Liebe verbürgt die Ewigkeit.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Eiche und Rose Es hat sich eine Rose gerankt An eine alte Eiche. Da haben leise gebebt, geschwankt Die zeitbewährten Zweige. Die Eiche hat nie im Sturm gewankt, Kein Blitz hat sie erschüttert − Doch als doch zu ihr die Rose gerankt, Da ist sie leise erzittert.

Dix, Aus jungem Herzen, 1898

Die Liebe kennt keine Grenzen: Wenn man glücklich ist, will man das Paradies; hat man das Paradies, will man den Himmel, und wer nicht den Himmel gefunden hat, der hat nie geliebt!

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Wie selten ist es, dass sich die Herzen auf gesundem Untergrunde vereinen; denn Macht und Wohlstand sind Staub und Asche, wenn die Liebe fehlt, und die Liebe verflüchtigt, wenn der Wohlstand fehlt.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Liebe ist wohl stärker als der Überfluss, mächtiger als alle Schätze und Reichtümer der Welt, aber sie verträgt die Nahrungssorgen nicht, und die brennendsten Liebesflammen sind nicht imstande, den Küchenherd anzuzünden, um die Suppe zu kochen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Jugend weiß nicht, was wahre Liebe ist. Die Früchte des Baumes reifen ja erst, wenn die Blätter verwelken.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Liebe ist der Zaubergarten, den man nur einmal betritt.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Liebe gleicht der Perle, die ihren Glanz verliert, wenn sie nicht liebevoll getragen wird.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Tu, was die Liebe gebietet. Es mag jenen, denen es an Verständnis fehlt, eigenartig erscheinen, aber es liegt Weisheit in der Liebe; und Liebe vergeht niemals.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Niemals wurde mit einem Worte ein ärgerer Missbrauch getrieben, als da man der groben Sinnlichkeit den Namen "Liebe" gab.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Auch nur eingebildete Liebe kann uns Beschwerden genug machen.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist Sonnenkraft in Liebe.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Vergebliche Lieben sind falsche Instinkte.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Wer viel liebt, irrt viel.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Der Liebe Becher trank ich durstig leer Und bückte mich zur Quelle immer wieder. Du heiliges Wasser, ströme mehr und mehr!

Keiter, Tröstungen. Gedichte von M. Herbert (Therese Keiter), 1912. aus dem Gedicht "Der Liebe Becher"