Liebe Sprüche – romantisch

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Liebe mit Bedacht, aber urteile nicht nach der Liebe.

Pseudo-Seneca, De moribus. 48. Übers. Internet Originaltext: Ames iudicio, non amore iudices.

Ein argloses Ding ist die Liebe.

Ovid, Metamorphosen, entstanden um 1 oder 3 bis 8 n. Chr. 7,826. Übers. Internet Originaltext: Credula res amor est.

Kein Liebender bedenkt, was sich schickt.

Ovid, Heroides, auch Epistulae Heroidum (Heldinnen bzw. Briefe von Heldinnen), fiktive Liebesbriefe berühmter Frauen der Sage, die Briefe werden Ovid zugeschrieben, seine Autorschaft wird aber bezweifelt. 4,154. Übers. Internet Originaltext: Quid deceat, non videt ullus amans.

Wer nicht zu einem Faulpelz werden will, der liebe!

Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr. 1,9. Übers. Internet Originaltext: Qui nolet fieri desidiosus, amet!

Unerlaubtes liebt man, was immer jedoch erlaubt ist, geht uns verloren.

(Pseudo-)Seneca, Herkules auf dem Oeta (Hercules Oetaeus), vermutlich nicht von Seneca. V. 357. Übers. Internet Originaltext: Illicta amantur, excidit quidquid licet.

Weibliches Urteil Männer richten nach Gründen, des Weibes Urteil ist seine Liebe; wo es nicht liebt, hat schon gerichtet das Weib.

Schiller, F., Gedichte. 1789-1805

Kann aber der Fisch einen Fischer lieben?

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 6,63 Übers. Internet Originaltext: Et piscatorem piscis amare potest?

Was erzwingt die Liebe nicht?

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 5,48 Übers. Internet Originaltext: Quid non cogit amor?

Liebe, um geliebt zu werden!

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 6,11 Übers. Internet Originaltext: Ut ameris, ama!

Liebe wird gesättigt, wenn ihre Freuden nicht quälen.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 4, 38. Übers. Internet Originaltext: Satiatur amor nisi gaudia torquent.

Liebe, die gelehrt werden muß, ist keine Liebe.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Manche Liebe, die dir entgegengebracht wird, entspringt aus der Fantasie des Anbeters und ist zumeist unverdient.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Mancher erhält deshalb mehr Liebe, weil er überschätzt wird.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe muß rechtmäßig erworben sein.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe und Glück wollen erkannt sein, um empfunden zu werden.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe erwecken, wie leicht, aber sie zu erhalten, wie schwer.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Gewohnheit lähmt die Flügel der Liebe.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Liebe kann man nicht versprechen, eher schon Treue.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Häßlicher als Haß ist nur eins: erheuchelte Liebe.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Die Menschen, die der Superlativ der Liebe beglückte, haben meist auch den Superlativ des Leides zu tragen; der Durchschnitt lernt beides nicht kennen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908