Liebe Sprüche – romantisch

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Liebe ist wie ein Fieber, das steigt und fällt, ohne daß unser Wille irgend etwas dazu tun könnte.

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Die Liebe ist blind, aber sie sieht von weitem.

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Liebe ist Freude, gebunden an die Vorstellung einer äußerlichen Ursache.

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Liebe und Geld sind gute Diener und schlechte Herren.

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Lieb ist ein solch gefährlich Gifft, Wen sie recht in das Hertz trifft, Daß sie brennt durch Mark und Bein Wie der Donner durch Stahl und Stein.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Aus Liebe frisst der Wolf das Schaf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Liebe schaut durch eine Brille, die aus Kupfer Gold macht, aus Armut Reichtum und aus Tränen Perlen.

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Komm doch in den Garten! Ich hätte gerne, daß meine Rosen dich sehen.

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Nur wer der Liebe heil'gen Schmerz genossen, Dem ward ein höhres Leben aufgeschlossen.

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Wer kann Liebenden ein Gesetz vorgeben? Liebe in sich ist ein bedeutenderes Gesetz.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 3. Buch. Prosaübersetzung des metrischen Originaltextes. Originaltext: Quis legem det amantibus?/Maior lex amor est sibi

Nur wenn das Herz erschlossen, Dann ist die Erde schön. Du standest so verdrossen Und wußtest nicht zu seh'n.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Kein Weg ist zu weit, wenn die Liebe treibt.

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Je größer die Liebe, desto weiter und mannigfaltiger diese ähnliche Welt.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Staatslehre

Die Liebe der meisten Männer ist nichts, als eine Huldigung, welche sie sich selbst bringen.

Gutzkow, Wally, die Zweiflerin, 1835

Es hat sich gegen Liebe die Vernunft ermannt, Und als Empörungsfahne Weisheit aufgesteckt. Die Liebe hat zum Angriff einen Hauch gesandt, Und die Vernunft hat zitternd das Gewehr gestreckt.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Der Liebe Mund Küsst auch den Hund.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der schönste Platz Wo die weißen Tauben fliegen, Wohnt mein Schatz und der ist schön; Wo die weißen Tauben fliegen, Muß ich immer wieder gehen. Wo die roten Rosen blühen, Hab’ ich sie zuerst geküßt; Wo die roten Rosen blühen, Meine liebste Weide ist. Wo die grünen Büsche stehen, Singt ein Vogel dies und das; Wo die grünen Büsche stehen, Ist zerdrückt das junge Gras. Wo die klaren Quellen rauschen, Liegt ein Rosenkränzelein; Wo die klaren Quellen rauschen, Ward das schönste Mädchen mein.

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Liebe schaut nicht mit den Augen, sondern mit der Seele, und daher wird der geflügelte Amor blind dargestellt.

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 1600

Liebe ist die Weisheit des Narren und die Torheit des Weisen.

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Lieb' ist nicht wenig und nicht viel, Denn Lieb' ist ohne Maß und Ziel.

Schütze, Gedichte. Aus: Liebesgrundsatz

Es gibt so wenig ein Übermaß an Liebe, wie es ein Übermaß an Wissen und Schönheit gibt.

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