Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Seufzer eines Ungeliebten Hast du nicht Liebe zugemessen Dem Leben jeder Kreatur? Warum bin ich allein vergessen, Auch meine Mutter du! Natur? Wo lebte wohl in Forst und Hürde, Und wo in Luft und Meer ein Tier, Das nimmermehr geliebet würde? - Geliebt wird alles außer mir! Wenngleich in Hain und Wiesenmatten Sich Baum und Staude, Moos und Kraut Durch Lieb und Gegenliebe gatten; Vermählt sich mir doch keine Braut. Mir wächst vom süßesten der Triebe Nie Honigfrucht zur Lust heran. Denn ach! mir mangelt Gegenliebe, Die Eine nur gewähren kann.
Es gibt mehrere Mittel, die Liebe zu heilen, aber kein einziges, das unfehlbar wäre.
Liebesfeier An ihren bunten Liedern klettert Die Lerche selig in die Luft; Ein Jubelchor von Sängern schmettert Im Walde, voller Blüt und Duft. Da sind, so weit die Blicke gleiten, Altäre festlich aufgebaut, Und all die tausend Herzen läuten Zur Liebesfeier dringend laut. Der Lenz hat Rosen angezündet An Leuchtern von Smaragd im Dom; Und jede Seele schwillt und mündet Hinüber in den Opferstrom.
Die Liebe ist nichts für mich. Denn was heißt Liebe? Eine Leidenschaft, die das Universum beiseite schiebt, um nichts zu sehen als den geliebten Gegenstand.
Jemanden lieben heißt, glücklich sein, ihn zu sehen.
Nur Schönes und Erdachtes kann Liebe nähren.
Da, wo wir lieben, Ist Vaterland.
Die Liebe ist die Schöpferin und Meisterin aller Dinge und Gottes älteste Gesellin.
Ist Liebe Zwang, so schafft der Zwang doch keine rechte Liebe.
Wo Liebe rechnet, ist sie bettelarm.
Der Liebende findet das Licht nur, wenn er brennend wie eine Kerze sich selbst verzehrt.
Jüngling, hast du ein Mädchenherz gefunden, das du liebst, so lass' es nicht unter die Räder deiner Entwickelung kommen!
Obwohl die Liebe singular ist, wohnt sie doch in zwei Herzen.
Liebe und Erinnerung dauern ewig.
Lieben ist spüren, was jemand nötig hat.
Liebe macht den Schwachen stark und den Starken schwach.
In der Wüste des Lebens ist die Liebe Oase oder – Fata Morgana.
Es ist nicht möglich, zu leben, ohne etwas lieb zu haben.
Hienieden verschlingen tausend hitzige Leidenschaften die innere Empfindung und narren das Gewissen.
Das Wesen aller Liebe besteht in der Verbindung. Die Liebe besteht darin, daß das Eigene Teil des Anderen werde und daß man dessen Lust als Lust in sich empfindet.
Licht und Schatten Schwarz ihre Brauen, Weiß ihre Brust, Klein mein Vertrauen, Groß doch die Lust. Schwatzhaft mit Blicken, Schweigend die Zung', Alt das Mißglücken, Wunsch immer jung; Arm was ich brachte, Reich meine Lieb', Warm was ich dachte, Kalt was ich schrieb.