Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Die sogenannte griechische Liebe, die platonische, ist im Grunde die höchstmögliche Zuneigung überhaupt.
Schaut alle, wie die betrogen sind, die ihre Liebe etwas anderem zuwenden; ihr falschen Liebhaber, weichet fern von mir, kommt mir niemals mehr nahe; ich habe in meinem Herzen das einzige Lieb erkoren, durch das Herz, Seele, Verlangen und all meine Kräfte gesättigt werden mit unvergänglicher inniger Liebe.
Man sagt: Die Liebe ist eine Trunkenheit, bei der der Trunkene nur durch den Anblick seines Geliebten wieder nüchtern werden kann. Die Trunkenheit aber, die bei der Schau entsteht, kann man nicht beschreiben.
Man liebt den anderen nicht, wenn man sich nichts von ihm schenken lassen will.
Ein Tor, wer immer stille steht, Drum Lebewohl, und reisen wir! Ich lobe mir, ich lobe mir, Die Liebe, die auf Reisen geht! Drum säume nicht, Und träume nicht, Wer meinen Wink versteht!
Die Vernunft ist gut, aber besser ist die Liebe, die uns der Vernunft entreißt. Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben.
Der Liebende kann keinen Grund angeben, warum er einen bestimmten Menschen liebt, denn es gibt für alles eine Ursache außer für die Liebe.
Viele werden geboren, aber wer davon wird je wirklich geliebt werden?
Wer dich liebt, wird dich weinen machen.
Liebe ist die Antriebsfeder des Lebens.
Wo die Liebe nicht gehen kann, da wird sie kriechen.
Liebe und Alkohol haben etwas gemeinsam: Beides macht abhängig - und das Schlimme daran ist, daß es sich zu Anfang auch noch gut anfühlt. Bis man merkt, was los ist, sitzt man oft genug schon viel zu tief drin. Deshalb sollte man die Finger davon lassen.
Wenn alle Bäume dieser Welt Stifte wären und alle Wasser wären Tinte und der Himmel wäre ein einziges großes Stück Papier, es würde nicht ausreichen, um deine Schönheit zu beschreiben.
Ach wie ist's möglich Ach, wie ist's möglich dann, Daß ich dich lassen kann! Hab dich so herzlich lieb, Das glaube mir! Du hast das Herze mein Ganz mir genommen ein, Daß ich kein andre lieb, Als dich allein! Blau blüht ein Blümelein, Das heißt Vergiß nicht mein, Das Blümelein leg ans Herz, Und denk an mich! Stirbt Blum' und Hoffnung gleich, Wir sind an Liebe reich, Denn die stirbt nicht bei mir, Das glaube mir! Wär' ich ein Vögelein, Bald wollt' ich bei dir sein, Scheut' Falk' und Habicht nicht, Flög' schnell zu dir. Schöß mich ein Jäger tot, Fiel' ich in deinen Schoß, Sähst du mich traurig an, Gern stürb' ich dann!
Ich lieb' ein Lieb; das mich berückt – ich schweig'; wer's ist! Ob Sehnsucht auch mein Herz bedrückt – ich schweig', wer's ist! Erreiche ich mein Ziel auch nicht – mein Herz ruht nicht: Des Herzens Ruh mein Traum beglückt – ich schweig', wer's ist! Brennt tulpengleich vor Schmerz mein Herz, brandmal-erfüllt: Mein Fürst, mit Schönheitsmal geschmückt – ich schweig', wer's ist! Ob man mich auch zersägen mag, dem Kamme gleich: In wessen Haar mein Haupt ich drückt' – ich schweig', wer's ist! Und schneiden sie in Stücke mich, wie Ohren klein – Wer ohrberingt mich keck entzückt – ich schweig', wer's ist!
Sonett Wie ich dich liebe? Laß mich zählen, wie. Ich liebe dich so tief, so hoch, so weit, Als meine Seele blindlings reicht, wenn sie Ihr Dasein abfühlt und die Ewigkeit. Ich liebe dich bis zu dem stillsten Stand, Den jeder Tag erreicht im Lampenschein Oder in Sonne. Frei, im Recht, und rein Wie jene, die vom Ruhm sich abgewandt. Mit aller Leidenschaft der Leidenszeit Und mit der Kindheit Kraft, die fort war, seit Ich meine Heiligen nicht mehr geliebt. Mit allem Lächeln, aller Tränennot Und allem Atem. Und wenn Gott es gibt, Will ich dich besser lieben nach dem Tod.
Ist Lieb ein Feur und kann das Eisen schmiegen bin ich voll Feur und voller Liebes Pein wohrvohn mag doch der Liebsten Hertze seyn? wans eisern wär, so würd eß mir erliegen wans gülden wär, so würd ichs können biegen durch meine Gluht ; solls aber fleischern seyn so schließ ich fort: Eß ist ein fleischern Stein: doch kann mich nicht ein Stein wie sie betriegen. Ists dan wie Frost, wie kalter Schnee und Eiß wie presst sie dann auß mir den Liebesschweiß? Mich deucht: Ihr Herz ist wie die Loorbeerblätter die nichts berührt ein starcker Donnerkeil sie, sie verlacht, Cupido, deine Pfeil; und ist befreyt für deinem Donnerwetter.
Liebe schont der Götter nicht, sie kann alles überwinden, sie kann alle Herzen binden, durch der Augen klahres Licht. Selbst des Phebus Hertze bricht, seine Klarheit muß verschwinden, er kann keine Ruhe finden, weil der Pfeil noch in ihm sticht. Jupiter ist selbst gebunden, Hercules ist überwunden durch die bittersüsse Pein; wie dan können doch die Herzen bloßer Menschen dieser Schmerzen gantz und gahr entübrigt seyn?
Diese Rose von heimlichen Küssen schwer: Sieh, das ist unsre Liebe. Unsre Hände reichen sie hin und her, unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer, unsre Seelen grüßen sich hin und her – wie über ein Meer – wie über ein Meer. Diese Rose, vom Duft unsrer Seelen schwer: Sieh, das ist unsre Liebe.
An die Liebe Von dir, oh Liebe, nehm ich an Den Kelch der bittern Leiden; Nur einen Tropfen dann und wann, Nur einen deiner Freuden! So wird dein Kelch, oh Liebe, mir Wie Feuerbecher glänzen; Auch unter Tränen will ich dir Mit Rosen ihn bekränzen.
Liebt euch auf Erden, liebt, und wißt, Daß Gott im Himmel Liebe ist.