Liebe Sprüche – romantisch

4515 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe romantisch

Wie die Geliebte dich liebt, so kommen die himmlischen Gaben, Oben in Jupiters Reich herrscht wie in Amors die Gunst.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Die Liebe ist ein Brunnen, aus dem wir nur so viel trinken, als wir hineingeschöpft haben.

Internet

Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat.

Internet

Man verliebt sich oft nur in einen Zustand des andern, in seine Heiterkeit oder in seine Schwermut. Schwindet dieser Zustand dann, so ist damit auch der feine besondere Reiz jenes Menschen geschwunden. Daher die vielen Enttäuschungen.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Es gibt nur eine Großmacht auf Erden und das ist die Liebe.

Internet

Eine Rose wollte ich pflücken, Einsam aufgeblüht am Bach', Dir das schöne Haar zu schmücken, Als ihr Dorn mich blutig stach. O, gliche dies Bild meinen Tagen! Gern wollt' ich den blutigsten Stich Der neidenden Dornen ertragen, Sind nur alle Rosen für dich.

Internet

Die Liebe ist ein Rausch, und wo kein Rausch vorhanden, ist die Liebe nur Betrug.

Internet

Du bist alles, was mir fehlt!

Internet

Die Liebe gleicht den starken Getränken: man sagt sich, daß sie verderblich sind, aber man kehrt dennoch zu ihnen zurück.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

O Liebe! Zaub'rin! die mit arger List Du Schwache stärkst und Starke niedertrittst!

Byron, Don Juan, 1819-24

In der Liebe spielen alle Frauen va banque – sie setzen alles auf eine Karte.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

O Liebe! Wie vollendet ist deine Zaubermacht: stärkst den Schwachen und wirfst den Starken nieder.

Internet

Jeder Mensch wünscht sich im Frühling zu verlieben.

Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Eros, der Schenk Ich wähle mir den Liebesgott zum Schenken, Er füllt den Becher mir aus Zauberkrügen Und weiß das Herz in seliges Genügen, Den Sinn in süßen Taumel zu versenken. Auch lehrt er mich, zu holdem Angedenken Den Wein zu schlürfen in bedächt'gen Zügen, Zu zartem Gruße Reim in Reim zu fügen Und sanft der Musen weißes Roß zu lenken. Und wenn des Abends Schatten sich verbreiten Und müd' ich ruhe von des Tags Genusse, Erregt er sacht der Zither goldne Saiten. Da muß im Schlaf gleich Wimpeln auf dem Flusse Manch holdes Traumbild mir vorübergleiten, Bis mich der Morgen weckt mit ros'gem Kusse.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Zweites Buch. Sonette und Distichen aus Griechenland als Intermezzo

Die Liebe ist ein Gewitter, sie entlädt sich nicht in einem Blitze, aber nach und nach in mehreren ihrer elektrischen Materie, und wenn sie sich entladen hat, dann kommt der kühle Wind und der Himmel des Bewußtseins wird wieder klar, und blickt staunend dem befruchtenden Regen am Boden und den abziehenden Wolken am fernen Horizonte nach.

Hartmann, Die Philosophie des Unbewußten, 1869 (9. Auflage 1882 in zwei Bänden)

Aber ganz abscheulich ist's, auf dem Wege der Liebe Schlangen zu fürchten und Gift unter den Rosen der Lust, Wenn im schönsten Moment der hin sich gebenden Freude Deinem sinkenden Haupt lispelnde Sorge sich naht.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Elegien 1

Wer kann Verliebte durch Gesetze halten? Ein stärkeres Gesetz, bei meinem Leben, Ist Lieb, als je von Menschen ward gegeben [...].

Chaucer, Canterbury-Geschichten (The Canterbury Tales), entstanden ca. 1387-1400. Aus: Die Erzählung des Ritters

In der Liebe entzückt nur der Anfang. Ich wundere mich deshalb nicht, daß wir gerne so oft aufs neue anfangen. –

Internet

Liebe stirbt selten eines plötzlichen Todes.

Internet

Die Briefe des Herzens liest man in den Augen.

Internet

Die Fackel der Liebe wird in der Küche gezündet.

Internet