Religion Sprüche

Sprüche über Religion

530 Sprüche in dieser Kategorie

Alle Religionen sind schön, die uns zu guten Menschen machen.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Religion [ist] eine Angelegenheit des Herzens, nicht des Kopfes.

Wieland, Über den freien Gebrauch der Vernunft in Glaubenssachen samt einer Beilage, 1788. XXXVIII.

Die Religion ist ein Teil des Schicksals.

Internet

Die Theologie nimmt in der Religion etwa denselben Platz ein wie die Gifte unter den Nahrungsmitteln.

Internet

Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.

Internet

Der wahre Zweck von Religion soll sein, die Grundsätze der Sittlichkeit tief in die Seele einzudrücken.

Internet

Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.

Internet

Was können wir von einer Religion erwarten, die das Leid der Tiere ausklammert?

Internet

Das Reich des Herrschers und der Gottesdienst sind wie zwei Brüder: Sooft das Reich erschüttert wird, kommen auch in den Gottesdienst Mängel; Kirchenfeinde und Unheilstifter kommen zum Vorschein. Und sooft der Gottesdienst mangelhaft wird, geht es im Reiche drunter und drüber.

Nizâm Ul-Mulk, Siyāsatnāma. Gedanken und Geschichten

Unsere Religion sollte nicht durch die Lehren anderer erlangt, sondern von uns selbst erworben werden. Sie ist keine Sache der Überlieferung, sondern der Person.

Internet

Eure Religion wurde auf steinerne Tafeln geschrieben mit dem eisernen Finger eines zornigen Gottes, damit ihr sie nicht vergeßt. Das kann der Rote Mann nicht verstehen und nicht im Gedächtnis bewahren. Unsere Religion, das sind die Lebensformen unserer Väter, die Träume unserer alten Männer, die ihnen der Große Geist schickt, die Visionen unserer Häuptlinge. Und das ist in das Herz meines Volkes geschrieben.

Internet

Religion ist etwas unendlich Einfaches, Einfältiges. Es ist keine Kenntnis, kein Inhalt des Gefühls […], es ist keine Pflicht und kein Verzicht, es ist keine Einschränkung: sondern in der vollkommenen Weite des Weltalls ist es: eine Richtung des Herzens.

Rilke, R. M., Briefe. An Ilse Blumenthal-Weiß, 28. Dezember 1921

Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt.

Internet

Mein Glaube Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, Die du mir nennst! »Und warum keine?« Aus Religion.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Es gibt nur einen einzigen mächtigen Hebel aller Zivilisation, die Religion.

Bachofen, Das Mutterrecht. Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur, 1861

Die Religion ist [...] das Opium des Volks.

Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechts-Philosophie, 1843-44. Einleitung. Wird häufig (z.B. von Lenin) als ›Religion ist das Opium für das Volk‹ wiedergegeben.

Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht.

Helvetius, Vom Geist (De l'esprit), 1758, sein Hauptwerk, wurde als staats- und religionsgefährdend öffentlich verbrannt; neue Ausgabe 1843

Wahre Religion besteht nicht nur in Worten, man muß sie in die Tat umsetzen.

Internet

Die Sanduhr ist der Spiegel von Welt und Religion - steht eins davon in Blüte, so ist das andere schwach.

Internet

Die christliche Religion ist eine intentionierte politische Revolution, die, verfehlt, nachher moralisch geworden ist.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Wo Tausende anbeten und verehren, Da wird die Glut zur Flamme, und beflügelt Schwingt sich der Geist in alle Himmel auf.

Schiller, Maria Stuart, 1800. 5. Akt, 7. Auftritt, Maria