Religion Sprüche – freundschaft
42 Sprüche gefunden
Es ist nur eine (wahre) Religion; aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.
Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren, erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen.
Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
Kraft und Liebe sind zwei Gegensätze des innern Menschen; aber Religion ist die göttliche Gleichsetzung beider, und der Mensch im Menschen.
Uns ist Religion die Polizei, und ihre Diener sind ein stehend Heer.
Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daß er keine andere Religion habe, als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: "Komm herein und nehme Platz, wo du willst!"
... in allen Konfessionen findet es sehr häufig statt, daß unter "Freiheit der Kirche" die Herrschaft der Priester verstanden wird; – ich nehme unsere Konfession nicht aus.
Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangsbücher angeht, so steht einem jeden frei zu singen: "Nun ruhen alle Wälder" oder dergleichen dummes oder törichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.
Es ist mehr Verwandtschaft zwischen Opium und Religion, als sich die meisten Menschen träumen lassen.
Religion ist das als eine Lebensnotwendigkeit tief empfundene Gefühl der Abhängigkeit.
Keine Religion,… die sich auf Furcht gründet, wird unter uns geachtet.
Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, daß sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.
Religion ist für mich wie Feuer: Sie gibt mir Wärme und Geborgenheit.
Religion sind für mich die Mitmenschen.
Gleicherzeit ist sie [die Religion] aber auch die sicherste Bürgschaft, welche es für den sittlichen Lebenswandel eines Menschen geben kann.
Religion ist das Gefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit.
Religion ist persönliche Beziehung zu Gott. Sie ist unbedingte Gegenwart.
In seiner Religion muß man aufrichtig sein: wahre Heiden, wahre Juden, wahre Christen.
Ich sehe eine neue Religion, die sich auf das Zutrauen zum Menschen gründet; die uns an die unberührten Tiefen mahnt, die in uns leben; die daran glaubt, daß der Mensch das Gute ohne den Gedanken an eine Belohnung lieben kann; daran, daß der göttliche Urgrund im Menschen lebt.
Ich halte mich fest und fester an die Gottesverehrung des Atheisten [Spinoza] und überlasse euch alles, was ihr Religion heißt und heißenmüßt.
Die Bekenner aller Konfessionen – haben viele Unglaubensgenossen.