Religion Sprüche – hoffnung
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Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.
Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: "Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!" Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein!
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.
Die Religion mussfrohmachen.
Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangsbücher angeht, so steht einem jeden frei zu singen: "Nun ruhen alle Wälder" oder dergleichen dummes oder törichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.
Wer seine Religion lobt, der hat keine.
Wenn die Religion im Lande wankt, so wankt sie nicht allein.
Die Religion droht und verspricht; könnte sie noch schmeicheln, es gäbe auch nichteinenUngläubigen.
Religion ist für mich wie ein Ordner: Man kann ihn zuklappen und vergessen; doch, wenn man Hilfe braucht, kann man ihn öffnen und nachschlagen.
Religion ist für mich wie Feuer: Sie gibt mir Wärme und Geborgenheit.
Religion ist für mich wie das Fundament eines Hauses; es stützt das Haus.
Religion ist eine Lebenshilfe. Wenn man die Welt nicht mehr versteht, hilft sie einem oft, eine Lösung zu finden.
Religion ist für mich wie eine unendliche Wüste, wo man sich an kleinen Wasserstellen orientieren kann.
Religion ist für mich wie die Melodie eines Liedes.
Die Religion und Moral sind die unentbehrlichsten Stützen der Staatswohlfahrt. Vergeblich würde der sich seines Patriotismus rühmen, welcher diese beiden Grundpfeiler des gesellschaftlichen Gebäudes zersprengen sollte.
Religion ist für mich wie eine Blume: Sie gibt mir Freude, weil sie schön ist.
Religion ist der beste Panzer, aber der schlechteste Mantel.
Die Luftschiffahrt wird dem religiösen Genie der Menschheit neue Nahrung geben. Zu den großen Beförderern kosmischer Stimmungen: Wald, Meer und Wüste wird nun noch der Luftraum kommen.
Die Religion ist das Spital der Seelen, die die Welt verwundet hat.
Wo die meiste sogenannte positive Religion war, war immer die wenigste Moralität.
Die Religion verspricht den Gläubigen eine Luxuswohnung im Himmel, ohne ihnen die genaue Adresse zu geben.