Schicksal Sprüche

Sprüche über Schicksal

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So sagten es die Weissagungen.

Ovid, Fasti (Römische Feste), entstanden zwischen 2 bis 8 n. Chr. 1,481. Übers. Internet. Originaltext: Sic erat in fatis

Ein Unglücklicher werde aus einem Mächtigen, aus einem Unglücklichen ein Mächtiger.

Seneca, Thyestes. V. 35. Übers. Internet Originaltext: Miser ex potente fiat, ex misero potens

Viele haben ihre Bestimmung bereits erfüllt, während sie noch ihr Schicksal fürchten.

Seneca, Oedipus. V. 994-995. Übers. Internet Originaltext: Multi ad fatum venere suum, dum fata timent

Was auch immer das Schicksal in die Höhe gehoben hat, erhebt es, um es fallen zu lassen.

Seneca, Agamemno (Agamemnon). V. 100-101. Übers. Internet Originaltext: Quidquid in altum fortuna tulit, ruitura levat.

Aus der Königsherrschaft in die Sklaverei zu geraten ist schwer.

Seneca, Die Phönizischen Frauen (Phoenissae). V. 598. Übers. Internet Originaltext: In servitutem cadere de regno grave est.

Ein säumigeres Schicksal, als es deinen Wünschen entspricht, erwartet dich.

Horaz, Epoden (Epodes), um 30 v. Chr. 17. Übers. Internet Originaltext: Sed tardiora fata te votis manet.

Niemandem ist es je gelungen, die drei spinnenden Mädchen mit seinen Bitten zu erweichen: an dem einmal festgelegten Tag halten sie fest.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 4, 54. Übers. Internet Originaltext: Lanificas nulli tres exorare puellas contigit: observant quem statuere diem.

Das Schicksal kann man nirgendwo ausschließen.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 4, 60. Übers. Internet Originaltext: Nullo fata loco possis excludere.

Beklagst du dein Schicksal, so denk' an die Schneeflocken: die einen fallen auf einen Berggipfel, die anderen in den Kot!

Peters, Aphorismen, 1931

Unser Schicksal – die ganze Welt. Darum geht es auch nie um den Einzelnen.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Unwissenheit und Eigenliebe verleiten die Menschen, alle Ereignisse, welche ihnen unerwartet oder verderblich sind, außerordentlichen Ursachen zuzuschreiben.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Das Schicksal Ich kenn' es längst. In meiner Kindheit Tage Rief es gebietend seine große Frage ... Hart ist sein Blick, − und seine blasse Rechte Schwer, wie das Grauen schlummerloser Nächte. Wohl ist in mir ein Frühling schlafen gangen Dereinst, als seine Fesseln mich umfangen. Doch klag' mich nicht. Die Stunde sei gesegnet Um deinetwillen, da ich ihm begegnet.

Dix, Vom unsichtbaren Königreich, 1913

Wenn ich mir die Geschehnisse meines bisherigen Lebens vor Augen führe, erkenne ich, wie subtil die Einflüsse sind, die das menschliche Schicksal formen.

Tesla, My Inventions V − The Magnifying Transmitter, 1919. Übers. Internet

Das Schicksal liebt die Aprilscherze − zumeist schickt es dich im Mai deines Lebens in den April.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Sich fügen und in sein Los sich finden kann auch zur Kunst werden.

Steinmüller, Die Rhapsodien von der Freude, o.J. (um 1920)

Auch das Göttliche hat sein Schicksal, und das heißt: einsam sein unter den Menschen.

Steinmüller, Die Rhapsodien vom verlorenen Königreich, o.J. (um 1920)

Überall ist ein Stein im Weg, an dem die Vorübergehenden eine Hemmung finden. Sie nennen es nicht "den Stein im Weg", sie nennen es schonend "Schicksal".

Steinmüller, Rhapsodien vom wahren Frieden, o.J. (um 1940)

Man murrt über ein Schicksal nicht, man trägt es; man schilt auch nicht über seine Lebensaufgabe, man löst sie.

Steinmüller, Rhapsodien vom wahren Frieden, o.J. (um 1940)

Das Schicksal trägt einige auf seinen Flügeln und schleppt andere hinter sich her.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945