Seele Sprüche

Sprüche über Seele

761 Sprüche in dieser Kategorie

Stell dir deine Seele als einen Baum vor, der von der Liebe erschaffen ist und deshalb einzig von der Liebe zu leben vermag.

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Stets muß das Innere noch einmal so viel sein, als das Äußere. Dagegen gibt es Leute von bloßer Fassade, wie Häuser, die, weil die Mittel fehlten, nicht ausgebaut sind und den Eingang eines Palasts, den Wohnraum einer Hütte haben.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [48.]

Allein das äußere Auge weckt das innere auf, und das innere Auge ist das Organ des Bewußtseyns.

Heinroth, Die Psychologie als Selbsterkenntnißlehre, 1827

Solange Körper und Seele miteinander zu leben haben, tragen sie einen gewaltigen Konflikt miteinander aus, da die Seele leidet, wo immer das Fleisch an Sünden ergötzt wird.

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Die Seele eines guten Menschen ist eine uneinnehmbare Festung.

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Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht Als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenduft vergeht.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Die Geschichte einer Menschenseele, auch der kleinsten, ist fast fesselnder und nützlicher als die eines ganzen Volkes, besonders wenn sie das Ergebnis der Beobachtungen ist, die ein reifer Geist an sich vornimmt, und wenn sie ohne den eitlen Wunsch, Teilnahme oder Bewunderung zu wecken, geschrieben ist. Die Beichte Rousseaus hat schon den Fehler, daß er sie seinen Freunden vorlas.

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Was die Seele benötigt, schafft sie sich in den Bildern ihrer Träume.

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Ein Zelt für den Willen ist im Herzen des Menschen das Gemüt. Die Erkenntnis, der Wille und alle Seelenkräfte entsenden, je nach ihrer Stärke, ihren Hauch in dieses Zelt. Sie alle werden in ihm erwärmt und verschmelzen miteinander.

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Die Seele schlief nämlich einen Schlaf, aus dem sie von selbst nicht zu erwachen vermochte. Nur Gott konnte sie wecken und ihr die Augen öffnen, deshalb spricht die Seele ganz richtig vom Erwachen Gottes, indem sie sagt: Du erwachst in meinem Herzen.

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Sei ein treuer Freund deiner Seele.

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Der Zweck jeder Abtötung ist, den Fortschritt der Seelen zu fördern.

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Solange es innere Deckung gibt, können einem die Verluste des äußeren Lebens nichts anhaben.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). IX. Sprüche und Widersprüche

Bei der Mahlzeit bedenke: Du bewirtest zwei Gäste, deinen Leib und deine Seele; und was du dem Leibe bietest, wirst du bald wieder von dir geben; was du der Seele bietest, behältst du für immer!

Epiktet, Fragmente. Nr. 31. Übersetzt von Hans Stich, 1884

Efeu und ein zärtlich Gemüt Heftet sich an und grünt und blüht. Kann es weder Stamm noch Mauer finden, Es muß verdorren, es muß verschwinden.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Wer die Seele tötet, weckt die Dämonen.

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Kein System kann erkennen, wie aus dem Denken Bewegung wird und keine Vernunft lässt die Wirkung der Seele auf den Körper einsehen.

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Die Worte "Habt Mut zu euern Träumen", die ich euch hinüberrufe, als stünd' ich Aug in Aug mit euch und ihr hättet mir eure tiefste Not verraten, diese Worte beziehen sich ganz ausschließlich auf das innere Schicksal und das innere Gesetz. Der Seelenraum für jegliche Illusion, das heißt also, in meinem Sinn verstanden, für jede Traumerhöhung, ist in jedem Menschen unbedingt vorhanden; weder der Schwachsinnige noch der Tatbesessene bilden eine Ausnahme; viele haben ihn bloß noch nicht entdeckt, und wenn sie ihn entdeckt haben, haben sie nicht gewagt, ihn zu betreten; oder sie haben gleich wieder die Flucht ergriffen; oder sie haben das Gefühl, es sei ihrer nicht würdig, sich darin aufzuhalten, da es doch ihre gottgewollte Pflicht ist, Kurszettel zu lesen, Kaufverträge zu schließen, Petroleum zu bohren, Anleihen zu vermitteln, diplomatische Noten zu wechseln oder über die Rätsel der Nationalökonomie nachzudenken.

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Wer nur mit ganzer Seele wirkt, irrt nie. Er bedarf des Klügelns nicht, denn keine Macht ist wider ihn.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Erstes Buch. Hyperion an Diotima

In unserm Innern ist viel Land, für das es keine Karte gibt.

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Die Seele ähnelt einem Glas: ist es einmal gebrochen, so kannst du es nicht wieder zusammenfügen.

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