Seele Sprüche

Sprüche über Seele

761 Sprüche in dieser Kategorie

Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

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Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache Männer und fast alle Weiber.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Der Zorn

Der menschlichen Seele Ziel und äußerste Vollendung ist: erkennend und liebend die ganze Ordnung der geschaffenen Dinge zu durchschreiten und vorzudringen zum ersten Urgrund, welcher Gott ist.

Aquin, Summe gegen die Heiden (Summa contra gentiles), auch bekannt mit seinem Untertitel "Über die Wahrheit des katholischen Glaubens" (Liber de veritate catholicae fidei contra errores infidelium), entstanden um 1260. 2, 87

Wie die Seele in jeglichem Teil des Leibes ganz ist, so ist Gott ganz in allem und jedem Seinswesen.

Aquin, Summe der Theologie, bzw. Hauptinhalt der Theologie (Summa theologica), entstanden 1265-73, Erstdruck 1485

Alle Dinge sind beseelt.

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Den Leib können sie töten, die Seele nicht.

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Die Seele ist eine Masse, in welche Gottes Bildnis eingedrückt ist.

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Rühre an das Leere in deinem Leben, und dort werden Blumen blühen.

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Die Seele macht uns zu Menschen Der einzige Wert eines Menschen ist seine Seele. Deshalb wurde ihr ewiges Leben gegeben. Entweder im Land des Himmels oder der Unterwelt. Die Seele ist die mächtigste Kraft des Menschen; es ist die Seele, die uns zu Menschen macht, doch wie ihr das gelingt, wissen wir nicht. Unser Fleisch und Blut, unser Körper, ist nichts als eine Hülle unserer Lebenskraft.

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Unser höchstes Gut kann nur durch uns selbst in seiner Tiefe gehoben werden.

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Den Kampf mit dem Schicksal können Freunde für und mit uns kämpfen; Seelenkämpfe müssen wir allein ausringen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Leib und Seele – ein Pferd neben einen Ochsen gespannt.

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Es gibt weder Geburt noch Tod, weder eine unfreie noch strebende, weder eine befreite noch eine suchende Seele. – Dies ist die letzte und absolute Wahrheit.

Shankara, Das Kleinod der Unterscheidung (Viveka Chudamani), übersetzt von Ursula von Mangoldt-Reiboldt 1957

Hunderttausend Seelen – wie viele Menschen mögen das sein?

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Welchem Dinge glichest du gestern, Seele, welchem Dinge gleichest du heute? Gestern aß und trank ich, heute sind mir meine Gedanken voll. Gestern fegte und begoß ich, heute stieg ich auf den Kehricht hinauf. Gestern glich ich einer Rose an ihrem Stengel, heute ist sie an ihrer Stelle vertrocknet.

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Die Seele - das ist der ganze Mensch, und der Körper ist ihre Wohnung.

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Nicht das Vielwissen sättigt die Seele und leistet ihr Genüge, sondern das innere Fühlen und Verkosten der Dinge.

Ignatius von Loyola, Geistliche Übungen (Ejercicios espirituales), 1522-24. Übersetzt von Alfred Feder S.J., 1922

Mit unendlichem Gespür vernimmt die Seele Töne, die das Ohr nicht hört, und sieht, was den Augen verborgen bleibt, durch alle Zeiten, Räume hin und über sie hinaus. Grenzenlos, ursprünglich ist ihr Wissen – ihre Erinnerung.

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Auge und Ohr sind für die Menschen schlechte Zeugen, wenn sie kein feines Seelenleben haben.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 38.

Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 45.

Alles kommt beim Denken darauf an, daß einem die rechte Vorstellung im rechten Moment einfällt.

Hartmann, Die Philosophie des Unbewußten, 1869 (9. Auflage 1882 in zwei Bänden)