Seele Sprüche – abschied
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Für Krankheiten der Seele gibt es kein Mittel zur Genesung – – – nur Betäubungsmittel.
Man besitzt nur die Seele, die sich uns gab, nicht die, die man sich nahm.
Um die Seele zu füllen, muß sie erst entleert werden.
Es mordet seine Seele, wer sie geizig bei sich hält.
Die Augen der Seele verlieren durch ein einfaches Naturgesetz ihre Kraft und sterben ab, wenn sie es vorziehen, lieber im Dunkeln als im Lichte zu wandeln.
Jede Gegend nimmt mit der Zeit die Seelen ihrer Einwohner an sich.
Die Seele kann oft in ganz anderen Klimaten gedeihen als der Leib.
Die Seele verlieren heißt nicht zu ewiger kirchlicher Hölle vorausbestimmt sein, sondern heißt sich im Dickicht der Leidenschaften verlieren, sich im Kreise selbstsüchtiger Gedanken drehen.
Diejenigen, welche die Seele vom Körper unterscheiden … besitzen keines von beiden.
Geistige Qualen sind stärker als physische Schmerzen, im gleichen Maße, wie Seele und Körper voneinander getrennt sind.
Ich liebe den, dessen Seele sich verschwendet, der nicht Dank haben will und nicht zurückgibt: denn er schenkt immer und will sich nicht bewahren.
Die Seelen kennen keinen Tod; so oft sie ihren Sitz verlassen, nehmen neue Wohnungen sie auf.
Am Meer Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein selbst genießen.
Durch einen Riß in der Seele kann der Teufel aus- und eingehen.
Deine große Müdigkeit, Seele, das ist es, was mir nicht gefällt.
Sei einsam, treibt dich dein Gemüth Dich selber zu bezwingen! Sei einsam, wenn dein Herz erglüht Ein Höchstes zu vollbringen! Doch einsam fliehn aus der argen Welt Weil du dich dünkst gerechter, Nur deinem lieben Selbst gesellt, Das macht dich alle Tage schlechter.
Manche Seelen werden herangezogen durch Haben, aber manche auch durch Entbehren. Der Herr weiß am besten, wie er seine Arznei zu mischen hat. Denn in der Fremde lernt man oft erst die Heimat schätzen; ferne vom Heiland, weiß man, was seine Nähe ist.
Lasse nur Dir selber die Herrschaft in Deinem Gemüt, und lasse mich einen geringen Anteil dran haben, wir sind ja keine zwei!
Was auch in der Welt für Polizei der Seele herrscht, ich folge ihr nicht!
Wenn alles zu allem kommt [...], muß man gestehen, daß es ganz leicht ist, den Abgrund zu überspringen, der Körper und Seele trennt.
Es ist eine ausgemachte und erwiesene Wahrheit, daß die Seele, wenn sie vom Körper entbunden ist, weit mächtiger und freier wirkt und weit erhöhtere Kräfte hat, als wenn sie in ihn eingekerkert ist.