Seele Sprüche – glück

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Ruhe der Seele ist das einzige Glück, das wir während unserer Pilgerschaft genießen können, an welches kein Ruhm heranreicht.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, am 3. November 1766

Die Freude muss auch für die sittliche Natur des Menschen auferbauende und ausheilende Kräfte enthalten: Wie käme es sonst, dass unsere Seele, sobald sie im Sonnenschein der Freude ruht, sich unwillkürlich gelobt „gut sein!“ „vollkommen werden!“ und dass dabei ein Vorgefühl der Vollkommenheit, gleich einem seligen Schauder, sie erfasst?

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Ein gesundes Menschengemüt und ein gesunder Baum werden durch Sturm nicht geknickt, sondern – wenn nur erst der Stamm widerstandskräftig ist – noch wurzeltiefer und wurzelfester.

Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-80 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., 1884. Zehnter Band. Nach dreißig Jahren. III. Das Nest an der Bahn. 1. Kapitel

Die schöne Seele kennt kein süßer Glück als außerhalb verwirklicht auch zu sehn das Edle, Schöne, das sie in sich trägt.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Die Seele kann oft in ganz anderen Klimaten gedeihen als der Leib.

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Eine gesunde Seele erträgt alles, eine kranke nicht einmal das Glück.

Pauly, Aphorismen, 1905

Vergönne es mir, daß ich im Inneren meiner Seele schön bin und dass alle meine äußeren Reichtümer in Harmonie mit meinem inneren Ich sind.

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Die Sonne geht auf von Rot umhaucht, Die Sonne sinkt nieder, in Rot getaucht. Eine große Seele zeigt sich gleich. In Glück, in Unglück an Schönheit reich.

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Menschen mit großer und schöner Seele sind immer ruhig und zufrieden!

Nötzel (Hg.), Östliche Weisheit, gesammelt und übersetzt von Karl Nötzel, 1954 (EA: 1946)

Ruhevoll werden und begehrungslos, die Welt verstehen und über ihre Schwächen lächeln, das ist dein Glück, alte Seele!

Pauly, Aphorismen, 1905

Aber freylich tausend und tausend Gedancken steigen in mir auf und ab. Meine Seele ist wie ein ewiges Feuerwerck ohne Rast.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 30. Juni 1780. Originaltext

Sind Greise mürrisch, grämlich, zanksüchtig, geizig, so sind dies Fehler der Gemütsart, nicht des Alters.

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Am Meer Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein selbst genießen.

Morgenstern, C., Gedichte. Ich und die Welt

Um unser Gemüt im Gleichgewicht zu erhalten, lassen wir uns durch eignen Luxus verweichlichen und durch fremdes Elend abhärten.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Man muß zugeben: um glücklich in der Welt zu leben, muß man gewisse Seiten seines Seelenlebens völlig ausschalten können.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.

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Es ist so herrlich, eine Seele sein nennen zu können, und doch können so viele Menschen sich nur über neue Kleider freuen.

Gotthelf, Leiden und Freuden eines Schulmeisters, 1838-39

Innige Naturen glauben immer, sich selbst und der Welt nicht genug tun zu können; sie möchten zu jeder Stunde, mit jedem Atemzug ein Glück schaffen, einen hohen Gedanken in der Welt befestigen.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

O wilder Vogel Seele, den nie einer fängt! O wilder Vogel Seele, der nie sein Herz an andre hängt!

Morgenstern, C., Gedichte. Aus: Heimfahrt einer einsamen Frau aus einer Gesellschaft

Nichts ist so herrlich als eine Seele ohne Rückhalt. Sie ist wie ein offenes Land ohne Schluchten und Gefahren, in dem du sorglos wandern kannst. Es ist ein großes Land, dieses Land.

Pauly, Aphorismen, 1905