Seele Sprüche – mut

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Eins tut not Mehr als je brauchen wir den dröhnenden Ruf: Eins ist not! Und was ist dieses Eine? Die Durchgöttlichung unserer Seele! Eins tut not: daß den tüchtigen Werktagen der entsprechend edle Sonntag nicht fehlt! Nur ein Genie, ein seelischer Bismarck kann diesem "Eins tut not!" neue, siegreich-bezwingende Ausdrucksform für die Gesamtheit geben. Der weil aber haben wir anderen die ehrenvolle Aufgabe, Fackelhalter zu sein. Fackelhalter am Tor zur durchleuchteten Persönlichkeit.

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Aber diese große Menschen haben mich gelehrt, daß die menschliche Seele unsterblich sei, und unüberwindlich wenn sie es sein will und nur den Mut hat sich ihrer edlen Haut zu wehren.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Über die Unsterblichkeit der Seele. IV

Rein wie das feinste Gold, steif wie ein Felsenstein, Ganz lauter wie Kristall soll dein Gemüte sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Besser blind an den Augen als blind am Gemüt.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630

Was gibt es denn Schimpflicheres, als in einem aufrechten Leibe eine bucklige Seele herumzutragen.

Clairvaux, Predigten über das Hohelied. 24. Predigt

Unsere Seele beugt und schmiegt sich gar gerne auf guten Glauben, nach dem Willen und den Meinungen anderer, folgt gar zu gern den Pfaden anderer, folgt gar zu gern, wie eine Gefangene, dem Ansehen derer, die sich ihr als Lehrer und Führer aufdrängen. Man hat uns so sehr ans Gängelband gewöhnt, daß wir des freien Ganges fast entwöhnt sind.

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Die Seele, die im geistlichen Leben Nutzen ziehen will, muß immer in entgegengesetzter Weise vorangehen, als der Feind vorangeht.

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Die unverbogene Seele verlangt immer, unbedingt und ganz zu handeln.

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Eine ehrliche, wahre, geduldige, tapfere Seele muß man haben: das ist es, was not tut.

Carlyle, The life of John Sterling, 1851

Der Flügelschlag eines hohen Vogels und das Schwanken der Wipfel. Diese beiden Gebärden sollen deine Seele lehren, sich zu bewegen.

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Es ist etwas im Menschen das sich vor keiner Gewalt beugt und fürchtet und durch keine Gewalt überwältigt werden kann. Es bleibt unbeschädigt und frei, wie auch die Sachen gehen, und spricht der Gewalt Hohn.

Claudius, M., Briefe. Schreiben eines Dänen an seinen Freund, 17. August 1807

Den Weg der inneren Arbeit gehen.

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Die Seele ist wagemutig, wenn sie viel Unglück erfahren hat.

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Nur durch höchste seelische Tatbereitschaft kann ein großes Werk geschaffen werden.

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Starke Seelen ertragen auch das Trostlose ungebeugten Mutes.

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In einer edlen Seele wohnt immer Selbstlosigkeit und Heldenmut.

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Ein Mensch, der ein paar donquichotische Züge im Gesicht hat, hat stets auch ein paar schöne Züge in der Seele.

Goncourt, Ideen und Impressionen (Idées et sensations), 1866 (dt. 1904)

Das lebendige Gemüt hat Macht zu allen Dingen.

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Du leidest an einer unheilvollen Seelenkrankheit. Die Modernen nennen sie Schwermut, die Alten hießen sie geistige Trägheit.

Petrarca, Gespräche über die Weltverachtung (Secretum meum oder De secreto conflictu curarum mearum), entstanden 1347-53 (fiktive Dialoge zwischen einem Franciscus und Augustinus)

Aus der inneren, geordneten Einheit erwächst der starke Charakter, den nichts beugt, nichts schreckt, nichts verweichlicht; er sucht nichts, er fürchtet nichts; jeder Zufall findet ihn ernst und strenge, milde und fest, immer aber unerschütterlich.

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Die Seele sollte immer halb offen bleiben, bereit, die ekstatischen Erfahrungen willkommenzuheißen.

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