Seele Sprüche – mut

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Es gibt eine Kraft, die alles erträgt.

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In edlen Seelen wartet die Tapferkeit nicht auf die Zahl der Jahre.

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Ich bin nicht der Kapitän meiner Seele! Ich bin einfach ihr lautester Passagier!

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Ich bewundere Menschen, deren Seelen größer sind als ihre Wunden…

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Sei einsam, treibt dich dein Gemüth Dich selber zu bezwingen! Sei einsam, wenn dein Herz erglüht Ein Höchstes zu vollbringen! Doch einsam fliehn aus der argen Welt Weil du dich dünkst gerechter, Nur deinem lieben Selbst gesellt, Das macht dich alle Tage schlechter.

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Die persönliche Tapferkeit, die den Helden auszeichnet, ist die Base, auf der sein ganzes Wesen ruht, der Grund und Boden, aus dem es hervorsproßt.

Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit. Vierter Teil. Zwanzigstes Buch. Originaltext

Es gehört zu manch einer mutigen, heißen, fieberhaft ihr Bestes geben wollenden Seele eine ungeschickte, zaghafte Hand.

Raabe, Pfisters Mühle, 1884. Sechstes Blatt. Eine nachdenkliche Frage

Was auch in der Welt für Polizei der Seele herrscht, ich folge ihr nicht!

Arnim/Brentano, Clemens Brentanos Frühlingskranz. Aus Jugendbriefen ihm geflochten, wie er selbst schriftlich verlangte, 1844

In den Kampf Seele, sieh', es keimt der Tag; Was verhüllt im Dunkeln lag, Alles hebt sich aus der Nacht, Was dich wieder kämpfen macht, Was dich wieder mit der Welt In der Zweifel Fragen stellt: Wirst du heute dich befrei'n, Oder ihr Gefang'ner sein? Tröste dich und warte nur, Alles findet seine Spur, Hält uns nur den Glauben jung Irrtum und Begeisterung.

Fischer, J. G., Gedichte

O wilder Vogel Seele, den nie einer fängt! O wilder Vogel Seele, der nie sein Herz an andre hängt!

Morgenstern, C., Gedichte. Aus: Heimfahrt einer einsamen Frau aus einer Gesellschaft

Stärker als alles Schicksal ist die Seele.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 98. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Valentior enim omni fortuna animus est

Vogelstraußpolitik ist nicht immer ganz vom Übel. Ich erfahre es oft in den Kämpfen meiner Seele, in denen ich zugrunde gehen müsste, wenn ich nicht einen vorübergehenden Frieden auf Vogelstraußmanier mitunter erzwänge.

Hauptmann, Das gesammelte Werk [Ausgabe letzter Hand zum 80. Geburtstag des Dichters, 15. November 1942], Berlin 1943. 17. Band. Einsichten und Ausblicke. Aphorismen. Zuerst erschienen 1942

Eine Erhebung der Seele aber, die sich in Gefahren und Mühen zeigt, zählt zu den Lastern, wenn sie frei von Gerechtigkeit ist und nicht für das allgemeine Wohl, sondern nur für das eigene kämpft.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Sed ea animi elatio, quae cernitur in periculis et laboribus, si iustitia vacat pugnatque non pro salute communi, sed pro suis commodis, in vitio est

Nichts ist so herrlich als eine Seele ohne Rückhalt. Sie ist wie ein offenes Land ohne Schluchten und Gefahren, in dem du sorglos wandern kannst. Es ist ein großes Land, dieses Land.

Pauly, Aphorismen, 1905