Sterben Sprüche – glück
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Glücklich ist der, der stirbt, bevor er den Tod gerufen hat.
Ein Mann ist nicht der, welcher fröhlich zu leben, sondern der, welcher fröhlich, frei von der Welt, zu sterben weiß.
Gut leben heißt gut sterben.
Lieber mit zwei Frauen im Bett, als alleine im Sarg.
Pflücke die Rose, noch ist es Zeit, noch wohnt das Glück hier im Land. Doch dieselbe Blüte, die heute dich erfreut, welkt morgen in deiner Hand.
Oh hätt' ich doch gewußt, wie und wohin, ich wäre froh gewesen bis zuletzt, so kam mir nur noch Ruhe in den Sinn, und diese Ruhe hab' ich endlich jetzt.
Elend Hab oft nicht zurecht mich gefunden Da draußen im Gedränge, Und oft auch wieder wurde Die Welt mir fast zu enge. Dann liebt' ich schnell und lebte schnell Und schürte mein Verderben Der Pöbel johlte – ich lachte Zu meinem lustigen Sterben.
Nimm an, dein Leben sei ganz nach Wunsch gewesen – was dann? Und wenn das Lebensbuch nun ausgelesen – was dann? Nimm an, du lebtest in Freuden hundert Jahr – nimm meinthalb an, es seien zweihundert gewesen – was dann?
Nein, ich habe nichts versäumet! Wißt ihr denn, was ich geträumet? Nun will ich zum Danke fliegen, Nur mein Bündel bleibe liegen.
Vor den Türen Ich habe geklopft an des Reichtums Haus; Man reicht mir 'nen Pfennig zum Fenster heraus. Ich habe geklopft an der Liebe Tür; Da stehen schon fünfzehn andre dafür. Ich klopfte leis an der Ehre Schloß; "Hier tut man nur auf dem Ritter zu Roß." Ich habe gesucht der Arbeit Dach; Da hört' ich drinnen nur Weh und Ach! Ich suchte das Haus der Zufriedenheit; Es kannt' es niemand weit und breit. Nun weiß ich noch ein Häuslein still, Wo ich zuletzt anklopfen will. Zwar wohnt darin schon mancher Gast, Doch ist für viele im Grab noch Rast.
Weinend kommt jedermann in dieses Leben, lächelnd soll man in jenes übergehen.
So möcht' ich sterben, selig vor Lust.
Wir verlieren das Leben mit Freuden, vorausgesetzt, daß man nicht darüber spricht.
Solange meine Freunde nicht sterben, spreche ich nicht vom Tode.
Tantem felix – endlich glücklich!
Sokrates wählte lieber den Giftbecher, als daß er seine Zunge bezähmte; aber ich weiß nicht, ob es eine Freude ist, für den Irrtum anderer zu leiden.
Man stirbt in Glückes Fülle am vergangenen Leid.
Selig preise nur den, der das Leben wonnenreich geschlossen hat.
Ich gehe an keinem gewaltsamen Unglück zugrund, sondern stolpere über einen Strohhalm.
Das höchste menschliche Glück wäre, wenn wir glücklich sterben könnten.
Wer will wohl und selig sterben, Lass sein Gut den rechten Erben.