Wahrheit Sprüche
Sprüche über Wahrheit
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Man kann im Meere vor Durst verschmachten, und ebenso inmitten allzu gesalzener Wahrheiten.
Schmeichelei ist Zuckerbrot, Macht nur die Näscher satt, Während die Seele in Hungersnot Die Wahrheit nötig hat.
Der Teufel spricht die Wahrheit öfter, als Man glaubt. Nur ist sein Publikum oft dumm Und taub.
Die Wahrheit ist eben kein Kristall, den man in die Tasche stecken kann, sondern eine unendliche Flüssigkeit, in die man hineinfällt.
Als Adam das Paradies verlor, glitt mit ihm ein Abglanz der ewigen Wahrheit mit in die Welt des Scheins hinaus, der kann in der Menschheit, wie dunkel es auch oft um sie wird, nie ganz verlöschen.
Die Redensart von der ›nackten Wahrheit‹ wurde deshalb erfunden, damit jeder sie zu seinem Vorteil kleiden kann.
Aber wer älter wird, verliert die schwächende Furcht, banal zu werden. Die paar Wahrheiten, von denen die Menschheit lebt, sind in ihrer eisgrauen Ehrwürdigkeit wirklich schon recht langweilig geworden. Aber es haben sich halt bisher noch keine besseren gefunden.
Jeder ist ein Freund der Wahrheit, solange sie ihn nicht selber trifft.
Die Wahrheit steht allen offen, noch ist sie nicht völlig in Beschlag genommen.
Schade, daß man einen Teil seines Lebens damit hinbringen muß, alte Zauberschlösser zu zerstören. Es wäre ja besser, Wahrheiten festzustellen, als Lügen zu untersuchen. Aber wo sind die Wahrheiten?
Die Wahrheit – die Lüge, an die die jeweilige Mehrheit glaubt.
Die Wahrheit ist selten klar und niemals einfach.
Täglich kann man es beobachten: Die Wahrheit tritt nirgends schüchterner auf als vor Leuten, die Geld und Einfluss haben.
Die Anbetung, nach Plato Suche, was wahr ist, mit lauterem Sinn. So betest du würdig Gott, den Einzigen, an und er gewährt, was du suchst.
Der Nebelstern Erst nach Aeonen fällt das Licht Des Nebelsterns aus dunkler Ferne Blaß auf den Erdball. Gleichst du nicht, O Wahrheit! einem Nebelsterne?
Fandest du Wahrheit dir selbst, so hat sie dir Wert wie ein Demant. Glaubst, erlernet, du sie, wirf, wie den Kiesel, sie weg!
In ein Stammbuch Die Zeit, in ihrem Fluge, streift nicht bloß Des Feldes Blumen und des Waldes Schmuck, Den Glanz der Jugend und die frische Kraft: Ihr schlimmster Raub trifft die Gedankenwelt. Was schön und edel, reich und göttlich war Und jeder Arbeit, jeden Opfers wert, Das zeigt sie uns so farblos, hohl und klein, So nichtig, daß wir selbst vernichtet sind. Und dennoch wohl uns, wenn die Asche treu Den Funken hegt, wenn das getäuschte Herz Nicht müde wird, von neuem zu erglühn! Das Echte doch ist eben diese Glut, Das Bild ist höher, als sein Gegenstand, Der Schein mehr Wesen, als die Wirklichkeit. Wer nur die Wahrheit sieht, hat ausgelebt; Das Leben gleicht der Bühne: dort wie hier Muß, wann die Täuschung weicht, der Vorhang fallen.
Du willst die Wahrheit nicht als einen leuchtenden Sonnenstrahl in dein Herz fallen lassen? Dann wird sie einst als zuckender Blitzstrahl deine Finsternis durchschneiden und wird verheeren, wo sie gesegnet hätte.
Die Wahrheit, die uns eine edle Freundin wäre, ruft man nur in der Not, wie etwa den Arzt zu Hilfe, um ihr so bald als möglich wieder den Abschied zu geben.
Wahrheit im Stil ist eine unentbehrliche Eigenschaft, die allein schon einen Schriftsteller empfiehlt.