Wahrheit Sprüche – hoffnung

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Der Triumph der Spötter ist von kurzer Dauer; die Wahrheit bleibt, und deren unsinniges Lachen verstummt.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Der hinkende Bote bringt die Wahrheit.

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Wem Wahres fehlt, der freut sich an dem Scheine, Und wo nichts Großes ist, da gilt das Kleine.

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Ich liebe die Wahrheit. Ich glaube, die Menschheit braucht sie, sicher aber braucht sie noch viel mehr die Lüge, die ihr schmeichelt, Trost spendet und ihr endlos Hoffnung macht. Ohne Lüge würde sie umkommen vor Verzweiflung und Langeweile.

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Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.

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Willst du der Seele friedlich Glück Für immer dir erhalten, Dann lasse deines Geistes Blick Stets bei der Wahrheit walten. Sie weckt, sie kräftigt ihn allein, Wie Blüten reift der Sonnenschein. Die Wahrheit leuchtet sicher vor, Läßt Trug und List nicht gelten. Sie öffnet uns der Schönheit Tor, Das Ideal der Welten. Auf ihrem Pfad wird Licht erreicht, Vor dem der falsche Glanz erbleicht. Drum nimm die Wahrheit dir zum Schild, Dann bist du gut geborgen. Des Herzens Reichtum dir entquillt, Stählt uns in Leid und Sorgen. Wie sich auch wendet dein Geschick, Komm von der Wahrheit nie zurück.

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Es gibt Wahrheiten, von denen man hofft, große Menschen werden stärker von ihnen überzeugt sein, als man es selber sein kann.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. 14. Hundposttag

Herr, gib mir blinde Augen für Dinge, die nichts taugen und Augen voller Klarheit für all deine Wahrheit.

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Die Wahrheit hält die Gemüter, die sich nicht erniedrigen können, fern von der Gewalt und tröstet sie in ihrer Einsamkeit.

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Allmächtig ist der Wahrheit Schimmer, Die Geister unterdrückt ihr nicht! Dreht an der Pflanze, dreht nur immer, Es dreht sich jedes Blatt zum Licht!

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Was jeder von uns gern sammeln möchte: Medaillen ohne Kehrseite.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Der Wahrheitsfreund »Du säest Zähne des Drachen, Geharnischte Männer erstehn; Doch, Armer, sie werden nichtfürdich, Sie werdengegendich gehen!« Und mögen sie mich auch verwunden Und senken in's eisige Grab – Sie sind doch kräftige Kämpen Der Herrin, der ich mich ergab. Und mag ich der Herrin nur dienen, So will ich ja gerne vergehn, Drum säe ich Zähne des Drachen Und freue mich, wenn sie erstehn!

Hebbel, F., Gedichte

Festen Mut in schwerem Leiden, Hülfe, wo die Unschuld weint, Ewigkeit geschwornen Eiden, Wahrheit gegen Freund und Feind.

Schiller, F., Gedichte. Aus: An die Freude, 1785

Eine Wahrheit, die man uns sagt, tut uns mehr weh als hunderte, die wir uns selbst sagen würden. – Ich weiß wohl, daß man euch beklagen, euch trösten, euch aufrichten muß, aber vor allem muß man die Wahrheit sagen.

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Es ist mir manchmal ein Mensch, dem ich vergeblich eine Wahrheit zu eröffnen suchte, vorgekommen, wie ein Mann, dem ich auf den Gaul helfen wollte, der aber immer wieder drüben herunter fiel.

Pauly, Aphorismen, 1905

Licht und Wärme Der beßre Mensch tritt in die Welt Mit fröhlichem Vertrauen, Er glaubt, was ihm die Seele schwellt, Auch außer sich zu schauen, Und weiht, von edlem Eifer warm, Der Wahrheit seinen treuen Arm. Doch alles ist so klein, so eng, Hat er es erst erfahren, Da sucht er in dem Weltgedräng Sich selbst nur zu bewahren, Das Herz in kalter stolzer Ruh Schließt endlich sich der Liebe zu. Sie geben, ach! nicht immer Glut, Der Wahrheit helle Strahlen. Wohl denen, die des Wissens Gut Nicht mit dem Herzen zahlen! Drum paart, zu eurem schönsten Glück, Mit Schwärmers Ernst des Weltmanns Blick.

Schiller, F., Gedichte. Erstdruck 1802 unter dem Titel »Die Antiken in Paris«

Mitteilung Aus der schlechtesten Hand kann Wahrheit mächtig noch wirken, Bei der Schönheit allein macht das Gefäß den Gehalt.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, Erstdruck in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Den möcht’ ich sehen, der auf dem Wege zu dem Tempel der Wahrheit wandelt und nicht von Schelmen und Wegelagerern attackiert wird.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Nicht immer ist es wohlgetan, Ihr Freunde hellster Klarheit, Dass ihr zerschlagt einen schönen Wahn Mit dem scharfen Beil der Wahrheit.

Roderich, In Gedanken. Vers-Aphorismen, 1907

Etwas muss nicht wahr sein, damit man es glaubt.

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Was du als wahr erkannt, Verkünd' es sonder Zagen, Nur trachte, Wahrheit stets Mit mildem Wort zu sagen.

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