Wahrheit Sprüche – klassisch
387 Sprüche gefunden
Ganze Wechsel von Zeitaltern bringen oft nicht den Verlust einer einzigen zurückgewiesenen Wahrheit ein, in Ermangelung derer es ganzen Nationen schlechter ergeht.
Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.
Alles wechselt, außer Wahrheit, Unschuld und Recht; diese bleiben immer die nämlichen, der Mensch mag sie verehren oder nicht.
Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen.
Wenn Eitelkeit schwindet und Jugend erlischt, Dann fliehn wir zum Becher und werden erfrischt, Und finden – wer fand nicht? – bestätigt das Wort: Im Wein ist die Wahrheit! – und suchen sie dort.
Wer Wahrheiten spricht, sticht immer, mein Bester, In entsetzliche Wespen- und Hornissennester.
Ich bin für alles zu alt, nur fürs Wahre nicht.
Was noch gestern erschien voller Klarheit, Oft schon heute im Zweifel zerstiebt; Ja, es gibt nur die eine Wahrheit, Daß es für uns keine Wahrheit gibt.
Freie und uneigennützige Liebe zur theoretischen Wahrheit,weilsie Wahrheit ist, ist die fruchtbarste Vorbereitung zur sittlichen Reinigkeit der Gesinnungen.
Wahrheit ist wie Zuckerrohr – selbst wenn du lange darauf herumkaust, schmeckt es noch süß.
Alle Güter sind nichts vor der Wonne der Wahrheit; alle Wonnen sind nichts vor der Wonne der Wahrheit; die Seligkeit der Wahrheit übertrifft maßlos alle Freuden.
Die besten Köpfe, welche die Wahrheit der Wahrheit halber lieben, beanspruchen kein Eigentumsrecht auf die Wahrheit. Sie nehmen sie überall dankbar entgegen, wo sie sie antreffen und drücken ihr niemandes Namen auf, weil diese Wahrheit ihnen schon seit Ewigkeit gehörte.
Es ist besser, daß ich leide, weil ich die Wahrheit spreche, als daß die Wahrheit leidet, weil ich sie nicht spreche.
Sokrates ist mein Freund und Lehrer, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit.
Wahre Wahrheit besteht in einem unverdorbenen Urteil über die Dinge, daß wir ein jegliches für das ansehen, was es ist; daß wir nicht Gemeinem nachjagen, als sei es etwas Kostbares, und das Kostbare als gemein verwerfen; daß wir nichts Lobenswertes tadeln und Tadelnswertes loben.
Nur in der schaffenden Kraft des tiefen und heiteren Ernstes enthüllt sich die Wahrheit, gedeihet das Gute, blühet das Schöne, erhält sich das Errungene.
Wem es nicht ein Genuß ist, einer Minderheit anzugehören, welche die Wahrheit verficht und für die Wahrheit leidet, der verdient nie zu siegen.
Daß man das Gute und Wahre nimmt, woher es kommt, ist die erste Pflicht jedes aufrichtigen Menschen.
Aufrecht von dannen geht die Wahrheit stets.
Je ernster sie sind, je redlicher, Je schlimmer der Kampf mit harten Schädeln. Nichts ist der Wahrheit schädlicher, Als der Irrtum der Edeln.
Die Wahrheit ist nur schädlich dem, der Übles tut. Der Gute liebt sie und vermag nicht ohne sie zu leben.