Wahrheit Sprüche – leben
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Das Wasser im Gefäß schimmert hell; das Wasser im Meer ist dunkel. Die kleine Wahrheit hat Worte, die klar und durchsichtig sind; die große Wahrheit hat unergründliches Schweigen.
Der Kaufherr, der weithin schickt seine Waren, Überläßt seinen Schiffern des Meeres Gefahren; Der Taucher nach Perlen im Meeresgrunde Schmückt sich niemals selbst mit dem kostbaren Funde; Nicht die Gefallenen der blutigen Kriege, Nur die noch Lebenden feiern die Siege. Wohin ich sehe, wohin ich wandre: Ein Opfer ist unser Leben für andre.
Keine Wahrheit ohne Mühe.
Wenn die Wahrheit ein Skandal ist, so geschehe der Skandal, und die Wahrheit werde gesagt.
Jede Sekte hat ihre Wahrheit und jede Wahrheit ihre Sekte.
Das nenn' Ich einen Weisen! Nie die Wahrheit zu Verhehlen! für sie alles auf das Spiel Zu setzen! Leib und Leben! Gut und Blut!
Wer nur die Wahrheit sieht, hat ausgelebt; Das Leben gleicht der Bühne, dort wie hier Muß, wann die Täuschung weicht, der Vorhang fallen.
Nicht jeder kann die Wahrheit sehn, aber sein.
Ich rannte zu meinen Träumen, stolperte über die Wirklichkeit und stieß mir den Kopf an der Wahrheit.
Man kann auf dieser Erden, Durch Zufall viel, und viel durch Mühe werden; Durch Kraft und Mut nur wird der edle Mann!
Es gibt menschliche Grundwahrheiten, zu denen das Leben früher oder später immer wieder zurückkehrt. Darum dürfen wir keine Eile haben, wir müssen warten können.
Zwei Wahrheiten wollen die Menschen im allgemeinen durchaus nicht ernst nehmen: die, dass sie nichts wissen, und die zweite, dass sie nichts bedeuten.
Das Leben mancher Großen gleicht einem Justizmord: Erst nach ihrem Tode kommt die Wahrheit an den Tag.
Die Wahrheit hat ein großes und anspruchsvolles Gefolge. Wer sie einlässt, muss auch ihre Begleiter bewirten.
Besser an der Wahrheit sterben als in der Lüge leben.
Warum sich die einfachste Wahrheit stets hinter vielfältigem Schein verbirgt? Warum bedarf es einer großen Liebeskomödie, um ein schönes Kind zu gebären? Warum? Warum?! Dieses arrogante, pessimistische Warum ist keine ehrliche Frage, sondern ein Ausweichen vor den Wahrheiten, wo sie dingfest und dringlich werden, in den Zeiten der Wende, in denen das Alte erkrankt und pessimistisch wird.