Wahrheit Sprüche – leben
142 Sprüche gefunden
Wer sich nicht in seiner Vergänglichkeit, in seiner Person und in seiner Körperlichkeit erblickt, der kennt die Wahrheit des Lebens.
Die Wahrheit bleibt den Stolzen verborgen, den Demütigen aber wird sie geoffenbart.
Die Wahrheit ist nicht eine Lehre, ein Wissen, sondern ein Weg und ein Leben.
Wahrscheinlichkeit ist nicht immer die Wahrheit.
Das Spiel mit der Wahrheit ist auch immer ein Spiel mit dem Leben.
Die Wahrheit, in Worten ausgedrückt, ist die größte Macht im Menschenleben.
Wer die Wahrheit sucht, darf nicht fürchten, dem Unglück, dem Elend, dem Tode zu begegnen.
Seien wir wahrhaftig! Hierin steckt das Geheimnis der Beredsamkeit und Tugend, darin beruht sittlicher Einfluß, darin – die höchste Regel der Kunst und des Lebens.
Der Weg zur Wahrheit ist mit Paradoxen gepflastert.
Das Elend des Menschen ist, die Wahrheit zu lieben und doch auf sie warten zu müssen.
Der Mensch soll die Wahrheit nicht allein suchen, sondern sie auch anderen unverstellt mitteilen.
Wer den Baum der Wahrheit schüttelt, dem fallen Schimpf und Feindschaft auf den Kopf.
Es gibt keine Wahrheit, die irgendwo hockt und eines Tages erwischt wird. Es gibt nur persönliche Wahrheiten. Nur Wahrheiten, die Wagnisse sind und die mit dem Leben bezahlt werden.
Es ist schwer, die Wahrheit zu sagen, denn es gibt zwar nur eine, aber sie ist lebendig und hat daher ein lebendig wechselndes Gesicht.
Oft sieht die Wahrheit wie eine Lüge aus.
Wenn es sich um Wahrheit und Gerechtigkeit handelt, gibt es nicht die Unterscheidung zwischen kleinen und großen Problemen.
Im Zeichen des Kampfes geboren, such' ich den Frieden nicht; ich fühl' mich matt, verloren, wo man vom Glück nur spricht. Ich liebe die strengen Stirnen wo schwer der Gedanke wohnt, gleich den ragenden Silberfirnen, nah' denen die Sonne thront. Ich liebe gewappnete Hände, ein streitbares, herbes Wort, das suchend geht, ob's nicht fände der Echtheit und Wahrheit Hort. Ich kann nicht anders und sage: So bin ich, Gott helfe mir, so bleib' ich bis meine Tage erschöpft sind auf Erden hier.
Man kann im Meere vor Durst verschmachten, und ebenso inmitten allzu gesalzener Wahrheiten.
Schade, daß man einen Teil seines Lebens damit hinbringen muß, alte Zauberschlösser zu zerstören. Es wäre ja besser, Wahrheiten festzustellen, als Lügen zu untersuchen. Aber wo sind die Wahrheiten?
In ein Stammbuch Die Zeit, in ihrem Fluge, streift nicht bloß Des Feldes Blumen und des Waldes Schmuck, Den Glanz der Jugend und die frische Kraft: Ihr schlimmster Raub trifft die Gedankenwelt. Was schön und edel, reich und göttlich war Und jeder Arbeit, jeden Opfers wert, Das zeigt sie uns so farblos, hohl und klein, So nichtig, daß wir selbst vernichtet sind. Und dennoch wohl uns, wenn die Asche treu Den Funken hegt, wenn das getäuschte Herz Nicht müde wird, von neuem zu erglühn! Das Echte doch ist eben diese Glut, Das Bild ist höher, als sein Gegenstand, Der Schein mehr Wesen, als die Wirklichkeit. Wer nur die Wahrheit sieht, hat ausgelebt; Das Leben gleicht der Bühne: dort wie hier Muß, wann die Täuschung weicht, der Vorhang fallen.
Gib, dass ich in der Wahrheit lebe, mein Gott, auf dass ich in der Wahrheit sterben kann.