Wahrheit Sprüche – philosophisch

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Wir haben fast den Zustand erreicht, in dem man nicht die Wahrheit sagen kann, ohne indiskret zu sein.

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Wahrheit ist das Sprechen einer Seele zu einer vertrauten Seele.

Ernst, Saat auf Hoffnung. Roman, 1916

Der Mensch soll die Wahrheit nicht allein suchen, sondern sie auch anderen unverstellt mitteilen.

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Je näher die Menschen der Wahrheit sind, umso toleranter sind sie. Und umgekehrt.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Die Wahrheit hat von jeher bloß den Schurken wehgetan.

Platen, Der romantische Ödipus. Ein Lustspiel in fünf Akten, 1829. 3. Akt, Ödipus

Ans Wahre wie ans Falsche sind notwendige Bedingungen des Daseins gebunden.

Goethe, J. W., Naturwissenschaftliche Schriften. Materialien zur Geschichte der Farbenlehre. 4. Abteilung. Sechzehntes Jahrhundert. Alchimisten. Zwischenbetrachtung

Auch die simple Wahrheit im Kleinsten, so wie man sie erkennt, hat ein Recht, mit heiligem Eifer verteidigt zu werden.

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Wer die Wahrheit sagt, begeht keine Sünde, aber er verursacht Unannehmlichkeiten.

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Es gibt keine Wahrheit, die irgendwo hockt und eines Tages erwischt wird. Es gibt nur persönliche Wahrheiten. Nur Wahrheiten, die Wagnisse sind und die mit dem Leben bezahlt werden.

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Um die Wahrheit zu erfahren, muß man den Menschen widersprechen.

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Die Wahrheit hat nur eine Farbe, die Lüge mancherlei.

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Die Wahrheit ist ein Messer, mit dem man dem kleinen Kinde das Brot schneiden muß, das man aber selbst ihm nicht sicher anvertrauen kann.

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Nicht der Kopf muß zerbrochen werden, um in der Wahrheit weiter zu kommen, sondern das Herz.

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Die Wahrheit braucht keinen anderen Schutz, als sich selbst, und sie hat keinen anderen.

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Die Wahrheit wird meistens gesehn, nur ausnahmsweise gehört.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [80.]

Es ist schwer, die Wahrheit zu sagen, denn es gibt zwar nur eine, aber sie ist lebendig und hat daher ein lebendig wechselndes Gesicht.

Kafka, F., Briefe. An Milena Jesenká, 23. Juni 1920

Ach, meine liebe Frau Anderson! Werden wir jemals die Wahrheit in Worten fangen? – Nie!

Busch, W., Briefe. An Maria Anderson, 2. April 1875

Die hellste Wahrheit erscheint wie ein leeres Geschwätz, wenn sie aufgezwungen wird.

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Manchmal fängt der Mensch, der noch nie gelogen hat, zu jammern an: was ist Wahrheit und was ist Lüge.

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Oft sieht die Wahrheit wie eine Lüge aus.

Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Der Fremdling in Memel

Es gibt etwas von Ewigkeit her, denn nichts stammt von nichts. Das ist eine sichere Wahrheit, auf die sich unser Geist verlassen kann.

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