Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Der Weise ist glücklich, selbst wenn er gefoltert wird und dabei stöhnt und klagt.
Die Ewigkeit erkennen: das ist Weisheit.
Der Weise angelt nur mit dem eigenen Wert, mit keinem geringeren Köder.
Der zivilisierte Mensch hat sich Wagen gebaut, aber darüber die Fähigkeit verloren, seine Füße zu gebrauchen.
Alle menschliche Weisheit ist in zwei Worten enthalten: warten und hoffen.
Weise dulden ernst und kraftvoll nicht des Leichtsinns eitle Nähe, steigen zu der Einsicht Warte, sehn tief unten Leid und Wehe. Lächelnd schaun sie auf die Menge wie von ferner Bergeshöhe.
Fest und grad wie einen Pfeilschaft fügt der Weise die Gedanken. Schwerz zu zähmen ist das Denken, hetzt stets unstet voller Schwanken.
Wie nach einem Schatzeskundigen sollst du nach dem Weisen spähen. Wird er dich mit Einsicht tadeln, deine Fehler recht verstehen, Harre aus bei ihm! Es wird dir besser stets, nie schlechter gehen. Mahnen soll er und verhindern, was im Pflichtreich unterbliebe. Nur der Schlechte beut ihm Mißgunst; jeder Gute beut ihm Liebe.
Ist des Toren Fastenspeise größer nicht als Grasesspitze, Hat kein Tausendstel er dennoch von des Weisen Wertbesitze.
An dem Born der Wahrheit ruht sichs glücklich, heiter, ohne Schwere. Immerdar erfreut den Weisen edler Meister edle Lehre.
Brunnenbauer leiten Wasser, Zimmrer richten das Gehäuse, Rechte Pfeile biegt der Pfeilschmied – und sein Ich bezwingt der Weise.
Klar im Dienste des Gesetzes ist des Weisen heitrer Wille Wie ein klarer ungetrübter tiefer See bei Windesstille.
Gute wandeln steten Sinnes, schrein und gieren nicht nach Freude. Weise bleiben ohne Regung, sei's im Glücke, sei's im Leide.
In der Qualität eines Menschen, als eines durch seine eigene Vernunft gewissen Pflichten unterworfenen Wesens, ist also jedermann ein Geschäftsmann; und, da er doch, als Mensch, der Schule der Weisheit nie entwächst, so kann er nicht etwa, als ein vermeintlich durch Erfahrung über das, was ein Mensch ist und was man von ihm fordern kann, besser belehrter, den Anhänger der Theorie mit stolzer Verachtung zur Schule zurückweisen.
Niemand ist weise von Mutterleibe an; Zeit und Erfahrung lehren hier, und fegen die Tenne.
Alle Weisheit ist langsam, alles Schaffen ist umständlich.
Der Weise ist Führer und regiert, der Unwissende möge ihm folgen.
Es scheint aber, ihr Athener, in der Tat der Gott weise zu sein und mit diesem Orakel dies zu sagen, daß die menschliche Weisheit sehr weniges nur wert ist oder gar nichts, und offenbar nicht dies vom Sokrates zu sagen, sondern nur mich zum Beispiel erwählend, sich meines Namens zu bedienen, wie wenn er sagte: »Unter euch, ihr Menschen, ist der der Weiseste, der wie Sokrates einsieht, daß er in der Tat nichts wert ist, was die Weisheit anbelangt.«
Wer nie im Leben töricht war, Ein Weiser war er nimmer.
Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Fehlt dir Weisheit, was kannst du erwerben? Hast du Weisheit erworben, was fehlt dir?