Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Ein Weiser, der unter Toren gerät, darf von ihnen keine Ehre erwarten, und wenn ein Tor durch sein Geschwätz einen Weisen zum Schweigen bringt, so ist es kein Wunder: es ist der Kiesel, der den Edelstein zerschlägt.
Nichts bereuen ist aller Weisheit Anfang.
Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht.
Es gibt niemand, der den Weg weiß, wo man die Weisheit findet.
So ist der Weise, tut und verlangt nichts für sich, nimmt nicht für sich, was er vollbracht und will nicht gepriesen sein.
Ein Mensch bleibt weise, solange er die Weisheit sucht; sobald er sie gefunden zu haben wähnt, wird er ein Narr.
Wer ist weise? Wer von jedermann lernt. Wer ist stark? Wer sich selbst überwindet. Wer ist reich? Wer sich mit dem Seinigen begnügt. Wer ist achtbar? Wer die Menschen achtet.
Nicht mit dem Alter, sondern durch Nachdenken kommt die Weisheit.
Denn da ist Anfang der Weisheit, wo einer aufrichtig nach Unterweisung verlangt; wer aber nach Unterweisung trachtet, der hat die Weisheit lieb.
Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen?
Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber.
Der Weisen Mund breitet Einsicht aus; aber der Toren Herz ist nicht recht.
Es ist besser, das Schelten des Weisen zu hören als den Gesang der Toren.
Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben.
Wie viel du auch studierst, du kannst nicht wissen, ohne zu handeln. Ein mit Büchern beladener Esel ist weder ein Gelehrter noch ein weiser Mann.
Die Weisheit ist regsamer als alles, was sich regt, sie geht und dringt durch alles – so rein ist sie.
Begehrt aber jemand Erfahrung und Wissen – so ist es die Weisheit, die das Vergangene kennt und das Zukünftige errät.