Weisheit Sprüche – erfahrung
259 Sprüche gefunden
Es mag sein, daß wir durch das Wissen anderer gelehrter werden – weiser werden wir nur durch uns selbst.
Mancher wähnte weise zu sein, nur was ihm not tat, wußte er nicht.
Mit dem Ideal in Vergleich gestellt, ist jeder Mensch untüchtig. Und ein gut Stück Weisheit hat der erworben, der mit seinen Mitteln zufrieden wirtschaftet.
Weisheit und Gelehrsamkeit sind so himmelweit verschieden, daß wir oft unter vielen Gelehrten nicht einen Weisen finden.
Die Weisheit ist ein Quell, je mehr man aus ihr trinkt, Je mehr und mächtiger sie wieder treibt und springt.
Was ist die Lebensweisheit? Errung'ne eig'ne Wahrheit.
Meine Weisheit ist nicht zum Gebrauch für jedermann; Klugheitslehren verschweigt man klugerweise.
Es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird.
Wer weise ist, soll immer daran denken und sich hüten, daß nicht sein Vorzug seinen Fall bereite.
Was wir an Schönheit und Kühnheit durchs Leben verlieren, gewinnen wir an Weisheit und Freiheit.
Sprach einer, der in langen Jahren An Weisheit viel gesammelt ein: Ich ließ' die ganze Weisheit fahren, Könnt' ich noch einmal töricht sein.
Ehrlichkeit Wer rechten Lebensmut bewiesen Und für die Wahrheit viel gewagt, Der hat die gründlichsten Sottisen In stiller Stunde sich selber gesagt. Der Jugend Torheit zahlt die Spesen, Und Lebenskunst verdient sich schwer; Und wär' ich nie ein Narr gewesen, Wo nähm' ich jetzt die Weisheit her?
Das einzige unfehlbare Kriterium der Weisheit für den vulgären Geist: Der Erfolg.
Kann der mein Weiser sein, der seine Weisheit mir zuschnauzt?
... wär' ich nie ein Narr gewesen, Wo nähm' ich jetzt die Weisheit her?
Ein Parapluie-Fabrikant: "Wenn ein Schicksalgewitter auf uns Menschen niedergeht, dann spannen wir den Regenschirm der Lebensweiheit auf – und merken, wie sehr er durchlöchert ist.
Gar mancher kommt trotz vielem Lesen Mit dem Verständnis in die Brüche: Wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen, Doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.
Des Menschen Weisheit reicht nur so weit, wie seine Bücher reichen.
Weise sind nur möglich, weil es Unweise gibt; an sich ist keiner weise.
Niemals ist ein Weiser arm. Sein Wille ist sein Reichtum.
Je weiser man wird, desto weniger Dinge verstehen sich einem von selbst.