Weisheit Sprüche – erfahrung

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Weisheit ist der Tyrann der Schwachen.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die größte Weisheit ist, wenn man es schafft, sein Schicksal zu verbessern.

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Alle Weisheit besteht in der Furcht Gottes, und zu aller Weisheit gehört das Tun des Gesetzes.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 19,18)

Der Fromme und der Weise. Werde vom Frommen ein Weiser. Der Fromme rettet sich selbst nur; aber der Weise hilft, wem und worin er es kann.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Erstes Buch

Wer einmal weise geworden ist, kann nicht in die entgegengesetzte Seelenstimmung verfallen und kann sie sich auch nicht willkürlich einbilden.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [141]

Der Honig. Der du nach Weisheit fliegst, bewahre den Fuß und den Flügel vor dem Honig der Lust; oder du klebest daran.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Zweites Buch

Der höchste Grad der Weisheit ist, zu erkennen, dass man keine besitzt.

Souvré/Sablé, Maximes et Pensées Diverses, imprimé chez Sebastien Mabre-Cramoisy, Paris 1678

Wer erst klug wird nach der That, Braucht seine Weisheit viel zu spat.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595

Wer ohne Weisheit ist, wird stets von Schatten betroffen sein.

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Während sich die Dummen aber mit den Erinnerungen an üble Dinge quälen, erfreuen sich die Weisen an vergangenem Glück, das sie sich in ihrer Erinnerung vergegenwärtigen.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Stulti autem malorum memoria torquentur, sapientes bona praeterita grata recordatione renovata delectant

Den Weisen bereichert die Natur selbst.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Sapientem locupletat ipsa natura

Siehe, Weisheit und Dummheit schlagen verschiedene Richtungen ein.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 48. Brief. Übers. Internet Originaltext: In diversum ecce sapientia et stultitia discedunt!

Oft findet sich Weisheit auch unter einem schmutzigen Mantel.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr. Übers. Internet. Cicero zitiert hier Caecilius. Originaltext: Saepe est etiam sub palliolo sordido sapientia.

Niemals verachte jemandes Urteil, wenn es nützen kann.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 3.10. Übers. Internet Originaltext: Nullius sensum, si prodest, tempseris umquam

Zuviel Weisheit ist Torheit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Weise tut übrigens, als sähe er bloß sich; (nach dem bekannten Sprichwort: lerne dich selbst kennen!) allein er beobachtet und beabsichtigt andere und, wo es nur angeht, die ganze Menschheit. Der Weltkluge dagegen tut, als sähe er bloß auf andere, und doch sieht er allein auf sich.

Hippel, Über die Ehe, 1774 (mehrfach erweiterte und veränderte Auflagen bis 1793)

Durch Nachdenken lernt man Weisheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Deliberando discitur sapientia

Wer glaubt, er sei dumm, kann nicht unweise sein.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Non pote non sapere, qui se stultum intellegit

Der Verstand, nicht das Alter findet Weisheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Sensus, non aetas invenit sapientiam

Ein jedes Hemmnis verärgert, doch nützt es der Weisheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Mora omnis odio est, sed facit sapientiam

Sehr weise ist, wem selbst einfällt, was er benötigt.

Cicero, Für Aulus Cluentius Habitus (Pro A. Cluentio Habito), 66 v. Chr. 84. Übers. Internet Originaltext: Sapientissimus est, cui, quod opus sit, ipsi venit in mentem