Weisheit Sprüche – mut

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Weisheit und Klugheit Willst du, Freund, die erhabensten Höhn der Weisheit erfliegen, Wag es auf die Gefahr, daß dich die Klugheit verlacht. Die kurzsichtige sieht nur das Ufer, das dir zurückflieht, Jenes nicht, wo dereinst landet dein mutiger Flug.

Schiller, F., Gedichte. 1795

Der Weise muß zu den Toren gehn, Sonst würde die Weisheit verloren gehn, Da Toren nie zum Weisen kommen.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Aus: Lieder und Sprüche der Weisheit

Der Weg zum Gipfel äußerer Ehre ist voller Steingeröll. Aber wenn du dich entschließt der Weisheit Höhe zu erreichen, vor der selbst das Schicksal sich beugen muss, so wirst du zwar alles, was als Erhabenstes gilt, unter dir schauen, aber gleichwohl auf hemmungsloser Bahn zum Höchsten gelangen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 84. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924). Originaltext: Confragosa in fastigium dignitatis via est: at si conscendere hunc verticem libet, cui se fortuna summisit, omnia quidem sub te, quae pro excelsissimis habentur, aspicies, sed tamen venies ad summa per planum

Die Tugend liegt darin, das Laster zu fliehen, und von Dummheit frei zu sein, ist der Beginn der Weisheit.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 41-42. Originaltext: Virtus est vitium fugere et sapientia prima stultitia caruisse

Der zivilisierte Mensch hat sich Wagen gebaut, aber darüber die Fähigkeit verloren, seine Füße zu gebrauchen.

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Brunnenbauer leiten Wasser, Zimmrer richten das Gehäuse, Rechte Pfeile biegt der Pfeilschmied – und sein Ich bezwingt der Weise.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 80. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Durch die Enge zum Erhabenen.

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Der Weise kennt keinen Zweifel, der Charaktervolle keine Angst, der Entschlossene keine Furcht.

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Weisheit und Tugend sind zwei Räder an einem Wagen.

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Wir empfangen die Weisheit nicht. Wir müssen sie für uns selbst entdecken im Verlauf einer Reise, die niemand für uns unternehmen oder uns ersparen kann.

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Der Tor braucht einen Keulenschlag, Wo dem Weisen ein Wink genügen mag.

Zoozmann (Hg.), Zitaten- und Sentenzenschatz der Weltliteratur alter und neuer Zeit, 1910

Nichts bereuen ist aller Weisheit Anfang.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [209]

Es gibt niemand, der den Weg weiß, wo man die Weisheit findet.

Altes Testament. Das Buch Baruch (#Bar 3,31)

Der Weg der Exzesse führt in den Palast der Weisheit.

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Die Wege der Weisheit führen durch die Wüste.

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Alle Weisheit, die ein stolzer Sinn lehren kann, läuft darauf hinaus, dem Unglück standhaft oder trotzig zu begegnen.

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Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen.

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Weisheit, die sich nicht einschüchtern lässt, ist das allerwertvollste Gut und höchster Ehre würdig.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 49.

Der Weisheit Beginn ist, ledig der Torheit sein.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 41 Originaltext: Virtus est vitium fugere.

Wer sich auf seinen Verstand verlässt, ist ein Tor; wer aber in der Weisheit wandelt, wird entrinnen.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 28,26)

Neu und originell wäre das Buch, das einen alte Wahrheiten lieben lehrte.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938